Familie HabichtBegrüßung von Tobias Habicht

Mein Name ist Tobias Habicht, seit dem 1. September 2017 bin ich der neue Pfarrer der Evangelischen Kirchengemeinde Sand – Neusatz – Bühlertal – Altschweier – Ottersweier.

Ich bin 30 Jahre alt, stamme gebürtig aus Heidelberg, und habe in den letzten beiden Jahren mein Vikariat in Ketsch, der Enderlegemeinde zwischen Hockenheim und Schwetzingen, absolviert.

Die Evangelische Landeskirche in Baden hat mich nach bestandenem zweiten Examen zum sogenannten „Probedienst“ in die Talgemeinden gesendet, vor zwei Wochen sind wir als Familie in das Pfarrhaus der Christusgemeinde gezogen, mit viel Motivation mit Ihnen Gemeinde zu leben, zu gestalten und weiterzuentwickeln! Pfarrerin Eger (Forbach) wird mir in den beiden kommenden Jahren hilfreich mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Ich bin verheiratet mit Lena Haug-Habicht, sie ist Kirchenmusikerin (eine Leidenschaft, die wir beide teilen und über die wir uns kennengelernt haben). Gemeinsam haben wir 2015 unseren ersten Nachwuchs bekommen, unsere Tochter Paula erfüllt uns seitdem mit großer Freude.

Schon jetzt gilt der herzliche Dank dem Kirchengemeinderat, allen Mitarbeitern und der ganzen Gemeinde für den hohen Einsatz während der Zeit der Vakanz! Einfach stark, was sie geleistet haben! Wir sind in ein hervorragendes Pfarrhaus eingezogen und fühlen uns dort schon sehr wohl, finden aber auch in vielerlei anderer Hinsicht ein bestelltes Haus vor: Ein echtes Geschenk!

Für alles Neue, für alle anstehenden Herausforderungen wissen wir: An Gottes Segen ist alles gelegen. Diesen Segen erbitten wir im Gebet für Sie und uns und die vor uns liegende Zukunft! Wir freuen uns darauf, Sie alle kennenzulernen, mit Ihnen zu leben und zu arbeiten, mit Ihnen und von Ihnen zu lernen!

Bis demnächst in den Gemeinden,
Ihr Pfarrer Tobias Habicht

Trauer um Wolfgang Maag

Wolfgang MaagWolfgang Maag wurde am Mittwoch, den 12.07.2017 um 10 Uhr auf dem Friedhof in Bühlertal-Untertal beigesetzt.

Er war 12 Jahre lang bis 2007 aktiv im Kirchengemeinderat tätig.
Unter anderem hat er dabei maßgeblich als Vorsitzender des Bauausschußes die Renovierungsarbeiten an mehreren Gebäuden der Kirchengemeinde vorangetrieben. Dafür ist ihm die Kirchengemeinde dankbar.

Darüber hinaus pflegte er bis 2009 diese Homepage, die von ihm erstellten Inhalte sind auch heute noch über den Link auf der Startseite erreichbar. Auch hier hat er, wie in jeder seiner Funktionen, Impulse gegeben – und bis heute können wir den von ihm verfassten Text über die Geschichte der evangelischen Kirchengemeinde und die Ausbreitung der Reformation in Baden lesen, den er anlässlich des 40. Jubiläums (2001) unserer Kirche formulierte.

„Mitten wir im Leben sind mit dem Tod umfangen.“
An dieses Luther-Lied haben wir denken müssen, als uns die Todesnachricht von Wolfgang Maag erreichte. Erschreckt und fassungslos haben wir von seinem so plötzlichen Tod erfahren. Waren wir ihm nicht gerade noch begegnet, ihm dem aktiven und vitalen Weggefährten.

Die evangelische Kirchengemeinde trauert um ihre Gemeindeglied Wolfgang Maag. Der Schmerz, den der Tod eines lieben, geschätzten Menschen bereitet, ist zunächst durch nichts zu heilen.

An seinem Grab wollen wir uns dankbar erinnern an die Zeit, die wir gemeinsam verbringen durften. Im Jahr 1995 wurde unser Verstorbener zum Kirchengemeinderat gewählt. Ein Amt, das er mit Hingabe und Fachwissen ausfüllte. Insbesondere mit seinen naturwissenschaftlichen Kenntnissen und seinem schon damals umfänglichen Wissen über Datenverarbeitung und  digitale Vernetzung hat er unsere Gemeinde vorangebracht.

Was Wolfgang Maag geschaffen  und welche Wirkungen er in seinen Mitmenschen hinterlassen hat - zu allererst in seiner Familie – aber auch in seiner Kirchengemeinde, lebt auch nach seinem Tod fort.
Unser Mitgefühl gilt seiner Familie. Die Lücke, die Wolfgang Maags Tod hinterlässt, ist groß und schmerzlich. Sie auch nur annähernd zu füllen, gelingt nur dann halbwegs, wenn wir uns an die Stunden erinnern, an denen wir ihn am liebsten hatten.

Dankgottesdienst für Pfarrerin Elisabeth Maier am 09.10.2016

Dankgottesdienst Pfr. Maier 1

In der Kapelle „Zum guten Hirten“ auf Sand fühlt sich Pfarrerin i.R. Elisabeth Maier aus Baden-Baden heimisch. Neben vielen Gottesdiensten hat sie  dort oft die Christmette an Heilig Abend mit der Bühlertäler Christusgemeinde gefeiert. Viele schöne Erinnerungen verbindet die rüstige Seniorin, die vor wenigen Tagen ihren 94. Geburtstag feierte, mit dem kleinen Gotteshaus. Dort richtete die Christusgemeinde nun am vergangenen Sonntag einen feierlichen Gottesdienst für die Pfarrerin  aus, um ihr Dank zu sagen für ihre Arbeit, mit der sie die Gemeinde seit Anfang der 90er Jahre  in großer Kontinuität begleitet.

Dankgottesdienst Pfr. Maier 2Unterstützt von Kirchengemeinderat Bertram Eppinger leitete die Pfarrerin den Gottesdienst selbst und hielt auch die Predigt. Eppinger meinte schmunzelnd: „Einen solch lebenserfahrenen Menschen wie Elisabeth Maier kann man nicht einfach mal so überraschen.“  Er hatte dennoch für einige musikalische Überraschungen gesorgt. So war es ihm gelungen, den Orgel Professor Hans-Joachim Haarbeck, trotz dessen vollen Terminkalenders,  für die musikalische Ausgestaltung des Gottesdienstes zu  gewinnen. Von ihm begleitet, sang Eppinger zwei Psalmen nach einer Bachvertonung.  Ebenfalls nach einer Bachvertonung brachte Haarbeck nach dem Schlusssegen das Lied „Wer nur den lieben Gott lässt walten“ zu Gehör. Den Gottesdienstbesuchern erklärte er vorab,  was es mit den barocken Ausschmückungen auf sich hat. Als musikalische Figuren würden sie die Hoffnung und die Zuversicht zum Ausdruck bringen.

Dankgottesdienst Pfr. Maier 3Das Lied setzte den musikalischen Schlusspunkt zur Predigt. Maier erläuterte Worte des Apostels Paulus an die Gemeinde in Korinth. Der Mensch dürfe das Leben auf der Erde genießen, solle jedoch nicht sein Herz an die weltlichen Genüsse hängen, sondern seine Zuversicht und Hoffnung auf das himmlische Reich ausrichten. Anhand eines Vergleiches mit dem Grimm’schen Märchen „Hans im Glück“ erläuterte die Pfarrerin auf anschauliche Weise, dass Genügsamkeit und ein leichtes, unbeschwertes Herz nicht mit Gold aufzuwiegen seien. Vergnügt und mit leichtem Gepäck durchs Leben zu gehen und dabei die himmlische Heimat fest im Blick zu haben, führe zum Glück. Zu diesem Weg ermunterte sie die Gemeinde.

Ein wahrer Glücksfall sei Pfarrerin Maier für die Christusgemeinde. Denn in den zurückliegenden Jahren hätten häufige Pfarrerwechsel und Vakanzzeiten das Gemeindeleben erschwert, so wie es auch zurzeit der Fall sei, so Eppinger.  Maier  habe Stabilität gebracht und durch ihr treues Engagement vieles zusammengehalten.  Es sei über die Jahre eine tiefe Verbundenheit gewachsen. „Ich bewundere die Christusgemeinde, wie sie widrigen Umständen trotzt und wünsche, dass es bald eine gute, dauerhafte Leitung gibt“, meinte Maier, die auch einige winterliche Erlebnisse in der Sandkapelle in Erinnerung rief. Sie dankte allen, die in der Gemeinde mitarbeiten. Ein anschließender kleiner Umtrunk bot die Möglichkeit zu Austausch und Begegnung.

Verabschiedung von Pfarrer Daniel Baumann am 14.08.2016

Mit einem  bewegenden Gottesdienst verabschiedete sich am vergangenen Sonntag in der Kapelle Zum Guten Hirten auf Sand Pfarrer Daniel Baumann von der evangelischen Kirchengemeinde und wird nach dem knapp zwei Jahre währenden Probedienst zum 1. September in die Johannis-Paulus-Gemeinde der Karlsruher Südstadt wechseln.

Verabschiedung Daniel Baumann 1 Seinen letzten Gottesdienst eröffnete der Pfarrer mit der ersten Strophe des Textes aus dem Lied von Hannes Wader: „Heute hier, morgen dort“, in dem es weiter heißt: „ Es ist mir längst klar, dass nichts bleibt, dass nichts bleibt, wie es war.“ Die stete Veränderung gerade in der heutigen Zeit könne Angst machen, befand der Pfarrer, sprach aber zugleich vom Vertrauen auf Gott: „Er führt uns immer wieder zu neuen Kraftquellen.“


Der Abschied aus Bühlertal falle nicht leicht, aber Veränderung sei nach seinen Worten auch ein zentraler Bestandteil des menschlichen Lebens. Als Geistlicher habe er sein Leben aber auch in die Hand Gottes gelegt.

 Seine letzte Predigt widmet er dem aktuellen Thema Turboradikalisierung von jungen Menschen. Beispielhaft machte er es am sogenannten  Damaskuserlebnis von Paulus fest, dessen Weg durch die Begegnung mit Jesus durchkreuzt wird: Aus dem Verfolger der Urchristen wurde ein Apostel. Einer, der Hass säte, begann Liebe zu streuen. Gottes Kompass weise oft in eine andere Richtung als das eigene Sehnen und Wollen.

Verabschiedung Daniel Baumann 2

 

Veränderung gehöre zum Dasein des Menschen, beinhalte  aber auch eine große Freiheit: „Wir dürfen Hoffnung und Ziele haben, durstige Menschen sein, die mehr im Leben suchen als die Erfüllung beruflicher und materieller Wünsche.

 

 

Verabschiedung Daniel Baumann

So freue er sich am neuen Arbeitsplatz auf interessante Begegnungen ohne die Erinnerungen zu vergessen. Dass er von diesen viele mitnehmen kann, demonstrierte die anschließende Verabschiedung mit Präsenten und vielen Worten des Dankes, der Anerkennung und des Lobes aus den Reihen der katholischen Seelsorgeeinheit Bühlertal und Ottersweier , der Kollegen benachbarter Kirchengemeinden,  des Kirchengemeinderats und von zahlreichen Gläubigen.

Verabschiedet wurde zugleich Pfarrer Dr. Götz Häuser aus Bühl in seiner Funktion als Vakanzverwalter in der Gemeinde. Hier kam noch einmal zum Ausdruck, wie wertvoll seine Unterstützung und Beratung bei wichtigen Entscheidungen in Gemeindeangelegenheiten war.

Nach einem herzlichen Dank Baumanns „an alle“ endete der Gottesdienst mit dem von tiefem Gottvertrauen geprägten Lied „Meine Zeit steht in deinen Händen…“  und der Einladung zum gemeinsamen Umtrunk mit der Möglichkeit zur persönlichen Verabschiedung.

Aber noch eine Fundsache ist zurückgeblieben dabei:
Eine beigefarbene Damen-Popelinejacke in Größe 48!                                               
Sie kann im Pfarramt Bühlertal, Hindenburgstraße 23, abgeholt werden.

Herbert List ist im Alter von 88 Jahren gestorben

Herbert ListVor zwei Jahren noch konnte Herr List mit seiner Frau Renate die Diamantene Hochzeit feiern. Natürlich in der Kapelle „Zum Guten Hirten“ auf Sand; der Kapelle, der er von Anfang an so eng verbunden war. Schwarzwälder wurde er 1957, als er aus Sachsen von seinem Onkel, Max Wiedemann, dem Besitzer des Kurhauses Sand, angeworben wurde. Die Tankstelle und der Skilift wurden von ihm und seiner Frau betrieben. Außerdem war er „Mädchen für alles“, wenn es im Kurhaus etwas zu reparieren gab.

Eine neue Verantwortung kam auf ihn zu, als 1965 die Sandkapelle gebaut wurde. Viele Jahrzehnte hatte er es sich seitdem zur Aufgabe gemacht, sich um die Kapelle zu kümmern. Das hieß:
Schnee räumen, Blätter beseitigen, auf Beschädigungen am Glockenturm, dem Dach und am Gebäude achten, täglich morgens die Kapelle aufschließen, abends abschließen, die Elektroheizung überwachen. All diese Aufgaben versah er ohne großes Aufsehen mit der ihm eigenen Sorgfalt.

Nun ist Herbert List vor wenigen Tagen gestorben. Nach langer, geduldig ertragener Krankheit ist er heimgegangen zum wahren „Guten Hirten“.  Die evangelische Kirchengemeinde trauert mit seiner Familie um ein verdientes Gemeindeglied. Nach Frau Nock aus Ottersweier und der ehemaligen Pfarramtssekretärin Ruth Braun ist Herbert List innerhalb eines Jahres das dritte Gemeindeglied, das eine besondere Stütze unserer Gemeinde war, und von uns gegangen ist

Steffi Knopf in neues Amt eingeführt

Am 20.03.2016 konnte Pfarrer Daniel Baumann in der Christuskirche Bühlertal  im Rahmen eines Gottesdienstes Frau Steffi Knopf in ihr neues Amt  als Kirchengemeinderätin der Evangelischen Kirchengemeinde Altschweier-Bühlertal-Neusatz-Ottersweier-Sand einführen. Eine Nachwahl war erforderlich geworden, weil eine Älteste aus persönlichen Gründen aus dem Gremium ausgeschieden war.
Anhand der  Landeskirchlichen Ordnung zur Einführung in ihr Amt, mit dem Zuspruch biblischer Worte und der abschließenden  Segnung wurde sie im Rahmen des Gottesdienstes in ihr Amt berufen,
Im Kreis der Kirchengemeinderäte empfing sie vor dem Altar den Segen für ihren Dienst zum Besten der Gemeinde.
Mit Gebeten und guten Wünschen nahmen sie die Kirchenältesten in ihrem Kreis auf.    
Im Anschluss an den Gottesdienst  war beim gut besuchten Kirchenkaffee die Möglichkeit zum gegenseitigen Austausch und Kennenlernen gegeben.

SteffiKnopf

Trauer um Ruth Braun (ehemalige Pfarramtssekretärin)

Ruth_BraunEs gibt Menschen, die in der evangelischen Kirchengemeinde Bühlertal mehr als andere Spuren hinterlassen haben; die in die damals im Aufbau befindliche Gemeinde stärker eingebunden waren.  Zu diesen Menschen zählte Ruth Braun.

Rund 25 Jahre, seit der Selbstständigkeit der hiesigen Kirchengemeinde, versah sie den Dienst der Pfarramtssekretärin. Hell wach, mit ihrer schwäbischen Akkuratesse und ihrem fachlichen Können war sie eine unverzichtbare Säule in dieser evangelischen Gemeinde. Gerne, aber auch wehmütig denken wir an vergangene Zeiten zurück, als das Dreigestirn Pfarrer Helmut Dieckmann, Sekretärin Ruth Braun und Kirchendienerin Emma Ziegler Symbole einer schönen, verlässlichen und vertrauten Gemeinschaft waren.

Für Ruth Braun war ihre Tätigkeit im Pfarramt kein bloßer Job, kein reiner Gelderwerb. Mit ganzer Hingabe beackerte sie die vielfältigen Aufgaben, die sich im Arbeitsfeld einer Gemeindeverwaltung ergeben.

Dass dazu die im Arbeitsvertrag ausgewiesene Arbeitszeit nicht ausreichte, ist wohl bis heute ein Kennzeichen dieses Berufes. Freiwillig und gern wurden Überstunden akzeptiert und manchmal musste auch ein Urlaubstag oder ein Samstag herhalten, um alles zu ihrer Zufriedenheit zu erledigen. Auch bei Arbeiten, die nicht zu ihren Aufgaben als Sekretärin gehörten, war sie zu finden.
So sorgte sie bei Kinderfreizeiten für das leibliche  Wohl.
Wenn man sie brauchte, war sie da.

Über vierzig Jahre erfreuten sich die Gottesdienstbesucher zu Weihnachten an dem einmaligen Christbaum, den Ruth Braun gemeinsam mit Tochter Heidi für die Sandkapelle liebevoll mit duftenden Äpfeln und roten Kerzen geschmückt hat, zuletzt noch 2015.
Am Ende ihrer Laufbahn übernahm sie die Einarbeitung ihrer Nachfolgerin, Margitta Kränzle, und stand, wenn Not am Mann war, auch später weiterhin mit Rat und Tat zur Verfügung. 
Noch an Weihnachten konnten wir sie mit ihrer Tochter Heidi in der Sandkapelle in der Christmette erleben. Um so mehr erschreckt uns ihr Tod.
Die evangelische Kirchengemeinde trauert mit ihrer Tochter und ihrer ganzen Familie um einen besonderen Menschen.

Rosemarie Nock

Nachruf: Frau Rosemarie Nock

Die evangelische Kirchengemeinde trauert um Rosemarie Nock, die im Alter von fast 92 Jahren verstarb. Alters – und krankheitsbedingt war es in den letzten Jahren still um sie geworden. Gerade deshalb sollte wieder ins Gedächtnis rücken, dass über Jahrzehnte hinweg diese  evangelische Kirchengemeinde ohne Frau Nock nicht denkbar war.

Was hat sie, die aus dem Elsaß stammte,  nicht alles getan, um unsere Diasporagemeinde voran zu bringen. Vierundzwanzig Jahre war sich Kirchenälteste und vertrat die Gemeinde in der Bezirkssynode, über drei Jahrzehnte versah sie den Orgeldienst in Ottersweier und bei Gottesdiensten in der Hub, hielt Kindergottesdienst, kochte auf kirchlichen Freizeiten und kümmerte sich jahrzehntelang rührend um Patienten in der Hub.

Sie sang mit ihrer Tochter Daniela 31 Jahre im Kirchenchor, hielt Kontakte zur damaligen Partnergemeinde Woltersdorf in der DDR  und setzte sich im Oberkirchenrat vehement für die Schaffung des Gemeindehauses Hephata ein. Bis 1976 konnte die wachsende Zahl von evangelischen Familien in Ottersweier nämlich nur in wechselnden Räumlichkeiten ihre Gottesdienste abhalten. Mit dem Bau der kleinen Kirche in der Mooslandstraße haben die Evangelischen erstmals ein eigenes Gotteshaus.

Dass Rosemarie Odette Nock sich neben ihrem Beruf als Konrektorin auch gemeindepolitisch und gewerkschaftlich engagierte, rundet das Bild einer Frau ab, die sich immer für die Gemeinschaft, in der sie lebte, einsetzte. Die Evangelischen in Ottersweier und Bühlertal trauern mit ihrer Tochter Daniela um einen lieben, wertvollen Menschen.

25 –jähriges Dienstjubiläum von Pfarramtssekretärin Margitta Kränzle
am 01. Februar 2015

„Was, so lange ist das schon her?“, werden die älteren Gemeindeglieder erstaunt fragen. Ja, in seinem letzten Amtsjahr 1990/91 holte Pfarrer Dieckmann Frau Kränzle als Nachfolgerin von Ruth Braun ins Pfarrbüro. Das glich sicherlich einem Sprung ins kalte Wasser, denn Frau Kränzle hatte bis dahin als Erzieherin gearbeitet und somit relativ wenig Büroerfahrung. Die ersten Schritte begleitete Frau Braun die „Neue“, doch dann war sie recht schnell auf sich alleine gestellt. Der Ehrgeiz, ihre Arbeit gut zu machen, die innere Befriedigung, wenn das klappte, war die Triebfeder ihres Tuns. Zahlreiche Fortbildungsmaßnahmen und eine große Portion Eigeninitiativen sorgten dafür, dass auch der Einzug der modernen Technik, die Computerisierung der Büroarbeit, die digitale  Vernetzung bewältigt wurde.

25jähriges Dienstjubiläum von Frau KränzleWarum dieser Beruf so erfüllend und interessant  für sie sei, ist nach eigener Aussage gleichzeitig die größte Herausforderung: Jeden Tag eine Vielzahl von Aufgaben parallel zu organisieren und zu bearbeiten. Als Außenstehender kann man nur staunen über dieses ungeahnt breitgefächerte Aufgabenfeld, das in einem Pfarrbüro zu beackern ist.

Zudem ist Margitta Kränzle in der Regel der erste Ansprechpartner für Menschen, die etwas mit der Kirchengemeinde zu tun haben. Wenn man so will, ist sie Empfangsdame und Visitenkarte unserer Gemeinde. Dass sie diese Aufgabe in ihrer fröhlichen, warmherzigen und den Menschen zugewandten Art mit Bravour erledigt, davon kann sich jeder selbst überzeugen. Die zahlreichen Telefonate unterbrechen oftmals die kontinuierliche Verwaltungsarbeit und sorgen dafür, dass sie manche Aufgaben nur in Überstunden und sogar in Heimarbeit zu Ende bringen kann.

25 Jahre im Dienst unserer Kirchengemeinde, das heißt auch mit zahlreichen Pfarrern zusammenzuarbeiten. Wenn man alle Pfarrer, Vikare und Vakanz-Vertretungen zusammennimmt, kommt man auf die stolze Zahl 11.

So war für viele Gemeindeglieder, gerade in den „pfarrerlosen“ Zeiten,  Frau Kränzle ein Stück beruhigende Kontinuität. Dafür ist ihr die Kirchengemeinde sehr dankbar. Vor allem aber: dass Margitta Kränzle bei allem Stress und bei aller Hektik ein so fröhlicher und freundlicher Mensch geblieben ist, das macht ihren Charme aus.

Am 1. Februar hat Dekan Jammerthal die Jubilarin im Rahmen des Gottesdienstes geehrt.
Bei den anschließenden Grußworten und einem Stehempfang brachten die Gäste das Lob und die Anerkennung für Frau Kränzle gerne zum Ausdruck.

Daniel BaumannBegrüßung von Pfarrer Daniel Baumann in Bühlertal

Nach nunmehr drei Monaten hat die Evangelische Kirchengemeinde wieder einen Pfarrer.

Seit dem Weggang von Pfarrer Tobias Walkling, der jetzt eine Gemeinde bei Lörrach betreut, wurde diese „pfarrerlose Übergangszeit“  dank der Mitarbeit vieler Gemeindeglieder, des Kirchengemeinderates und  Pfarrer Dr. Götz Häuser gut überbrückt.

Die Kirchengemeinde begrüßte am 09.11.2014  ihren neuen Pfarrer, Daniel Baumann, der durch Schuldekan Dr. Helmut Mödritzer  am vergangenen Sonntag im Rahmen eines feierlichen Gottesdienstes in der Christuskirche Bühlertal offiziell vorgestellt wurde.
Nun werden, zunächst für ein Jahr, auch Ottersweier, Altschweier, Neusatz und Sand wieder seelsorgerlich betreut.

In seinen einleitenden Worten nahm der Schuldekan Bezug auf die Worte aus Psalm 119, die zum Einhalten von Gottes Geboten aufrufen. Er verdeutlichte den tieferen Sinn der Gebote – zum  Leben zu führen, zum Leben zu verhelfen.
In diesem Zusammenhang betonte Helmut Mödritzer die Wichtigkeit einer guten Gemeindearbeit, bei der alle an einem Strang ziehen sollten. „Pfarrer Baumann ist auf das Vertrauen, die Unterstützung und die Fürbitte der Gemeindeglieder angewiesen“, so der Schuldekan. Er verpflichtete den neuen Pfarrer für seine Aufgaben und sprach ihm den Segen Gottes zu.

Pfarrer Baumann berichtete seinerseits von einem guten Start an seinem neuem Wirkungsort mit viel Unterstützung aus der Kirchengemeinde, helfenden Händen  und offenen Begegnungen.
In seiner Predigt leitete er über zum Korintherbrief, in dem Paulus seiner Gemeinde die Bedeutung und das harmonische Zusammenwirken der menschlichen Gliedmaßen vor Augen hält:
Wie der Leib einer sei und doch viele Glieder habe, so auch Christus.  „Denn wir sind durch einen Geist zu einem Leib getauft. Gottes Geist ist’s, der verbindet, der den Leib am Leben erhält. Ihr braucht’s nicht zu machen, ihr seid’s bereits“, so der Pfarrer .

„Ich freue mich, dass Pfarrer Baumann da ist, um das Haus der lebendigen Steine wieder mit Impulsen zu bereichern“, so der Vorsitzende des Kirchengemeinderates, Werner Ziegler.
Er hoffe, dass dieser nach einem Jahr Gefallen am neuen Wirkungsort finde und sich auf die Pfarrstelle bewerbe.
Grußworte sprachen  Diakon Alfred Hänecke von der katholischen Seelsorgeeinheit Bühlertal sowie Renate Höß von der Seelsorgeeinheit Maria Linden-Ottersweier-Neusatz mit dem Wunsch, an bereits bestehende Projekte wieder anzuknüpfen.
Bürgermeister Hans-Peter Braun hieß Pfarrer Baumann mit offenen Armen willkommen und überbrachte neben den Grüßen des Gemeinderates auch die seines Ottersweierers Amtskollegen Jürgen Pfetzer. Sowohl die kirchlichen als auch die weltlichen Gemeinden seien mit vielfältigen gesellschaftlichen Änderungen und Herausforderungen konfrontiert. Um diese gemeinsam zu bewältigen, seien gute Kontakte und ein gutes Miteinander wichtig.
Für den Projektchor überbrachte Lieselotte Sator Grüße in gereimter Form.
Beim Empfang im Anschluss hatte jeder die Gelegenheit, den neuen Pfarrer im persönlichen Gespräch ein bisschen näher kennen zu lernen.

Diamantene Hochzeit von Herbert und Renate List am 14.08.2014

Diamanthochzeit Fam. List 1

Ach wäre die Diamanthochzeit doch nicht so schnell zu Ende.
Denn so ein Tag voll Heiterkeit, er spricht des Lebens Bände.

Das seltene Fest der diamantenen Hochzeit feierten am 14. August Herbert und Renate List in der Kapelle Zum Guten Hirten/Sand mit einer großen Schar von Verwandten, Freunden und Gemeindegliedern aus Bühlertal und Ottersweier.

Diamanthochzeit Fam. List 2Unter dem Wort aus der Tageslosung Philipper 4,4 : „Freuet euch in dem Herrn allewege, und abermals sage ich: Freuet euch!“ gestaltete Pfarrer Lichdi  den gottesdienstlichen Rahmen mit einfühlsamen  Worten und sprach vom vielfach empfundenem Dank  der Eheleute für die Freude, die sie in 60 Jahren Ehe erleben durften, für die Liebe, die sie sich gegenseitig schenken konnten und nicht zuletzt vom Dank gegenüber Gott für alle Bewahrung in Ängsten und Not.

„Der gute Hirte hat uns nie verlassen“, resümierte das Jubelpaar.

 

Mit großer Anerkennung ließ Pfarrer Lichdi den Eheleuten seinen Dank zukommen für die jahrzehntelange Verbundenheit zu  unserer Gemeinde mit den vielfältigen Tätigkeiten rund um die Sandkapelle, insbesondere der Sorge, dass diese erhalten werde und bleibe.

Diamanthochzeit Fam. List 3Musikalisch umrahmt wurde der feierliche Gottesdienst von Susanne Härer (Orgel) und ihren Töchtern, Tirza und Rahel (Gesang). Kirchengemeinderat Bertram Eppinger überreichte im Namen der Kirchengemeinde Glückwünsche und die Urkunde des Landesbischofs.

 

Mögen die vielen Gratulationen und Wünsche dieses Tages  das Ehepaar aufs Neue  die Freundlichkeit und Güte Gottes spüren lassen, die sie  auf ihrem Weg begleitet haben und sie auch weiter begleiten werden.

 

Verabschiedung von Pfarrer Walkling am 24.07.2014

Verabschiedung Pfarrer WalklingAm Samstag, 19. Juli, wurden Pfarrer Tobias Walkling und seine Ehefrau Anja Bremer-Walkling in einem feierlichen Gottesdienst mit anschließendem Stehempfang in der Christuskirche verabschiedet.

 

Nah an den Sorgen der Menschen und als eine Person, die über die Verkündigung des Wort Gottes hinaus stets in der Gemeinde präsent war, so wird Pfarrer Tobias Walkling den Gläubigen in Erinnerung bleiben.

Zum 1. September wird Tobias Walkling seinen Dienst mit einem halben Deputat im Gruppenpfarramt Inzlingen antreten sowie auch als Krankenhausseelsorger im Kreiskrankenhaus Lörrach tätig sein. Der Umstand, dass auch seine Frau, Anja Bremer Walkling, künftig in Lörrach als auch im benachbarten Schopfheim als Klinikseelsorgerin und Öffentlichkeitsbeauftragte arbeiten wird, stellte für das Paar den Ausschlag dar, sich für Südbaden als neuen Bestimmungsort zu entscheiden. Der Gottesdienst unter der Jahreslosung „Gott nahe zu sein ist mein Glück“  stand ganz im Zeichen des Vertrauens auf Gott. Mut für den Blick nach vorne sprach Pfarrer Walkling den Gottesdienstbesuchern in seiner Predigt zu, auch in Zeiten des Umbruchs: „Die Zeit, die ich mit Ihnen allerlei Wege gegangen bin, habe ich mich Ihnen und Gott nahe gefühlt.“ Er sei zuversichtlich, dass Gott auch in Zukunft seine und Ihre Wege begleiten werde.

Mit Worten des Dankes und guten Wünschen für die Zukunft verabschiedete Dekan Thomas Jammerthal die Beiden offiziell aus ihrem Dienst vor Ort und erinnerte an ihr Engagement im Kirchenbezirk. Jammerthal nannte Walkling einen Pfarrer, der sich in der Bevölkerung rasch integriert habe. Weiterhin gab er bekannt, dass für die Vakanz Pfarrer Götz Häuser von der Bühler Johannesgemeinde die Verwaltung übernehmen werde und ab 1. November ein Nachfolger vorgesehen sei. Der Vorsitzende des Kirchengemeinderates, Werner Ziegler, dankte für das Vertrauen und rief die von Walkling initiierten besonderen Film- und Literaturgottesdienste hervor, die teilweise auch kirchenferne Menschen angelockt hätten.

Der Bühlertäler Bürgermeister Hans-Peter Braun sprach von großer Wertschätzung und spendete sehr persönliche Worte des Abschieds. Pater Titus und Renate Höß von der Seelsorgeeinheit Maria Linden Ottersweier sprachen begeistert von der Zeit mit Walkling und lobten seine herzliche Art. Michael Knopf, Kirchältester der Bühler Johannesgemeinde, dankte im Namen von Pfarrer Häuser für das gute, kollegiale und freundschaftliche Miteinander.

Bevor die Sängerinnen und Sänger vom Projektchor eine auf Pfarrer Walkling gedichtete Version des Liedes „Möge die Straße uns zusammenführen“ sangen, reimte Lieselotte Sator: „Wir können es nicht fassen, dass Sie und Ihre Frau uns so bald verlassen.“
Für ihren Einsatz und ihr Engagement in unserer weit verzweigten Gemeinde danken wir Herrn Pfarrer Walkling und seiner Frau sehr herzlich.

 

Abschied von Pfarrer i.R. Helmut Dieckmann

Die evangelische Kirchengemeinde trauert um ihren ehemaligen Gemeindepfarrer Helmut Dieckmann. Er starb am 23. Januar 2013 im Alter von 86 Jahren. Von Dezember 1966 bis zu seiner Pensionierung im Sommer 1991 versah er auf vielfältige Weise die Dienstgeschäfte unserer Gemeinde. Glaubend an die Verheißung der diesjährigen Jahreslosung, dass wir hier auf Erden zwar keine bleibende Stadt haben, uns aber eine zukünftige erwartet, in der es nach dem Propheten Jesaja keine Schmerzen sondern ewige Freude geben wird, nehmen wir Abschied und sind bei den Angehörigen im Gebet.

Im Namen der evangelischen Kirchengemeinde
Pfarrer Tobias Walkling

 

Jubiläum 15 Jahre Frau BradneckEhrung von Christina Bradneck
für Ihre 15jähre Tätigkeit
als Leiterin desKirchenchores

 

Am vergangenen Donnerstag gedachte die Evangelische Kirchengemeinde Bühlertal der 15jährigen Tätigkeit Christina Bradnecks als Leiterin des Kirchenchores.

 

Lilo Sator schenkte der Jubilarin symbolisch die “Goldene Medallie” für all ihr musikalisches Engagement. Pfarrer Walkling überreichte eine Urkunde nebst Blumenstrauß und wünschte Frau Bradneck die besten Segenswünsche für ihre weitere Arbeit.

 

Mit Liedern, Spielen und vielerlei Erinnerungen war es ein geselliger Abend für alle Sängerinnen und Sänger.

 

 

 

 

 

 

Amtseinführung von Pfarrer Tobias Walkling am 20. November 2010

Nach längerer Vakanz hat die Evangelische Kirchengemeinde Bühlertal, Altschweier, Ottersweier, Neusatz und Sand allen Grund zur Freude. Im Rahmen eines feierlichen Gottesdienstes wurde am vergangenen Samstag Pfarrer Tobias Walkling in sein Amt eingeführt.
Die Gemeindeglieder bereiteten ihm einen liebevollen Empfang und die große Freude über die Stellenbesetzung spiegelte sich in allen Beiträgen  wider. „Es ist die beste Nachricht des Jahres, dass Pfarrer Walkling nun bei uns ist“, formulierte Kirchengemeinderat Jörg Metzger, der gemeinsam mit Kirchengemeinderätin Daniela Faletra bei der offiziellen Sendungs- und Segnungszeremonie Dekan Thomas Jammerthal assistierte. Alle Mitglieder des Kirchengemeinderates legten anschließend die Hände auf und sprachen ein Segenswort.
Amtseinführung Pfr. Walkling 1

In seiner Ansprache bezog sich Dekan Jammerthal auf eines der Leitbilder der Badischen Landeskirche, das Bild vom wandernden Gottesvolk. Das Bild drücke das Vertrauen aus auf Gottes Begleitung und Führung. Die wichtigste Aufgabe eines Pfarrers sei es, die Menschen auf ihrem Lebens- und Glaubensweg zu begleiten und sie auf das Glaubensziel hinzuführen, das jenseits dieser Zeit liege, so Jammerthal. Der Dekan überreichte Pfarrer Walkling auch die Ernennungsurkunde der evangelischen Landeskirche in Baden.

Dieser widmete sich in seiner Predigt dem Thema „Zuversicht“, und regte mit feinsinnigen Bibeltexten und klugen Zitaten von Martin Luther und Georg Neumark zum Nachdenken an. „Letztlich sei Zuversicht die Grundlage aller christlichen Existenz“, so Pfarrer Walkling. Mit dieser Zuversicht wolle er in seinem neuen Wirkungskreis „Gemeinde leben, Gott ins Spiel bringen und Gegenwart gestalten“.

Kirchengemeinderat Jörg Metzger überreichte dem Pfarrer einen Präsentkorb mit regionalen Produkten, den Kirchengemeinderätin Daniela Faletra mit gereimten Worten kommentierte.

Amtseinführung Pfr. Walkling 2 Bürgermeister Hans Peter Braun überreichte unter anderem ein Bühlertäler Dialektwörterbuch. Mit Bravour sei Walkling bereits am Volkstrauertag öffentlich in Bühlertal in Erscheinung getreten. Der Altschweierer Ortsvorsteher Rudi Seibicke überbrachte stellvertretend für Oberbürgermeister Hans Striebel die Glückwünsche der Stadt Bühl.
Jürgen Höll sprach für die katholische Seelsorgeeinheit St. Michael/St. Gallus, zu der auch die Höhenpfarreien gehören. Pater Titus übermittelte Grüße der Seelsorgeeinheit Ottersweier. Der evangelische Pfarrer Götz Hauser überreichte seinem Kollegen einen großen Holzstock. Dieser solle einen Hirtenstab symbolisieren und daran erinnern, dass sich Jesus als Oberhirte auch um die Pfarrer sorge.
Vom katholischen Dekanat Bruchsal wünschte Wolfram Stockinger viel Glück für die Zukunft.
Musikalisch wurde der Gottesdienst umrahmt von Hans Joachim Haarbeck an der Orgel und dem Kirchenchor unter der Leitung von Christina Bradneck.

Mit einem außergewöhnlichen Duettbeitrag erwiesen außerdem Lukas Roth (Oboe) und Rebecca Hartmann (Fagott) dem neuen Pfarrer ihre Reverenz.

Viele der zahlreichen Gottesdienstbesucher nutzten gerne die Gelegenheit, beim anschließenden Empfang im Gemeindesaal den neuen Pfarrer und seine Frau Anja Bremer-Walkling näher kennen zu lernen.

 

 

Einführung von Kirchengemeinderat Ernst Venz

Ernst Venz wurde am Sonntag, den 18. Juli 2010 im würdigen Rahmen eines Gottesdienstes in der Christuskirche in Bühlertal offiziell in sein neues Amt als Kirchengemeinderat der evangelischen Kirchengemeinde Altschweier-Bühlertal-Neusatz-Ottersweier-Sand eingeführt. Eine Nachwahl war erforderlich geworden, weil ein Ältester aus persönlichen Gründen aus dem Gremium ausgeschieden war.
Der Predigttext, der an diesem Sonntag vorgegeben war, passte sehr gut zum feierlichen Anlass. Pfarrer Koppe las aus der Apostelgeschichte 2, ab Vers 41.
Die Zeilen: „Der Herr aber vergrößerte jeden Tag die Gemeinde mit Menschen, die ebenfalls gerettet werden sollen“, dienten ihm als Erinnerung an eine schöne Vergangenheit und als Leitbild für die Zukunft.
Die Zusage, dass Gott uns die Liebe gegeben hat, die in der Gemeinschaft gelebt werden kann, gelte auch für die kleine vakante Gemeinde in Bühlertal, so Koppe.
Mit weltlichen Texten aus der evangelischen Landesverordnung und biblischen Ermahnungen aus dem 1. Petrusbrief wurde Ernst Venz für sein Amt im Kirchengemeinderat berufen. Im Kreis der Kirchengemeinderäte empfing er vor dem Altar den Segen für seinen Dienst zum Besten der Gemeinde.
Mit Gebeten und guten Wünschen nahmen ihn die Kirchenältesten in ihrem Kreis auf.
Kirchengemeinderätin Gisela Geckler bat die Gemeinde, den Dienst des Kirchenältesten zu achten, ihm beizustehen und ihm im Gebet zu begleiten. Sie bat darum, die freiwillige Arbeit nicht gering zu schätzen und sich der gemeinsamen Verantwortung vor der Gemeinde und vor Gott bewusst zu sein.
Hübsch verpackt in einem kleinen Säckchen erhielt Ernst Venz „Vorschusslorbeeren“ als Willkommensgruß.

Ernst Venz wohnt in Altschweier. Seit 1996 renoviert und erhält er die Rohrhirschmühle und hat für das Bemühen altes Kulturgut zu erhalten, die Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland verliehen bekommen.
Im Kirchegemeinderat möchte er sein Wissen und seine handwerklichen Erfahrungen bei den anstehenden Renovierungsarbeiten an den Gebäuden in Bühlertal und Sand einbringen. 
 

85. Geburtstag von Ruth Braun

Als wären die Jahre spurlos an ihr vorübergegangen. Fast unverändert feierte am 29.06.10 die langjährige Pfarramtssekretärin Ruth Braun ihren 85. Geburtstag.
Die Glückwünsche der Kirchengemeinde überbrachten Ursula Groth und Gisela Geckler.
Sie wünschten der Jubilarin noch viele glückliche und gesunde Jahre.

 

 

 

 

 

 

 

Margitta Kränzle seit 20 Jahren Pfarramtsekretärin

Am 1. Februar 2010 konnte Margitta Kränzle auf eine 20-jährige Tätigkeit als Pfarramtsekretärin der evangelischen Kirchengemeinde Bühlertal zurückblicken. Glückwünsche und einen Blumenstrauß des Kirchengemeinderates überbrachte Gisela Geckler. Sie dankte Frau Kränzle für ihre langjährige gute Zusammenarbeit mit den verschiedenen Pfarrerinnen und Pfarrern während dieser Zeit, insbesondere für die Zeiten zwischen den Amtswechseln.

Frau Kränzle habe immer mit viel menschlichem Einfühlungsvermögen und großem Engagement den reibungslosen Geschäftsbetrieb im Pfarramt sichergestellt und die Achtung und Anerkennung der Gemeindemitglieder erworben. Für die Zukunft wünschte Frau Geckler der „Jubilarin“ Margitta Kränzle persönlich und beruflich alles Gute und Gottes Segen.