Dekan stellt Pfarrer Tobias Habicht im Gottesdienst am 08. Oktober 2017 vor

Vorstellung Pfarrer Habicht 1

Im September hat Pfarrer Tobias Habicht die Pfarrstelle der evangelischen Kirchengemeinde Bühlertal, zu der Altschweier, Ottersweier, Neusatz und Sand gehören, übernommen.

Im Rahmen eines feierlichen Gottesdienstes am Sonntagnachmittag in der voll besetzten Christuskirche stellte Dekan Thomas Jammerthal den Pfarrer im Probedienst offiziell vor. Er segnete ihn und seine Familie für die vor ihm liegenden Aufgaben.

 

Vorstellung Pfarrer Habicht 2

Kirchengemeinderatsvorsitzender Werner Ziegler freute sich, dass neben den Vertretern der politischen Gemeinde auch zahlreiche Vertreter der katholischen Pfarreien der Seelsorgeeinheiten Bühlertal und Ottersweier der Einladung gefolgt waren.

Das zeige, dass die evangelische Pfarrgemeinde wahrgenommen werde, so Ziegler. Kirchengemeinderat Bertram Eppinger dankte für das  ökumenische Miteinander. Er dankte auch allen, die während der Vakanz Vertretungsdienste gemacht hatten.

„Wir freuen uns sehr, dass die Pfarrstelle nach längerer Vakanz nun wieder besetzt ist“, sprach Jammerthal den Anwesenden aus dem Herzen.  An den Beginn stellte er Bibelstellen aus dem Alten und dem Neuen Testament, die den Predigt- und Verkündigungsdienst und den Sendungsauftrag verdeutlichen.

Lena Houg-Habicht, Bertram Eppinger und der Mentor von Habicht, Pfarrer Christian Noeske aus Ketsch, trugen die Bibelstellen vor. Mit Handauflegung sprach der Dekan dem neuen Pfarrer Gottes Segen zu für die vielfältigen Aufgaben in der Pfarrgemeinde und bezog auch seine Frau Lena und Töchterchen Paula mit ein.

Vorstellung Pfarrer Habicht 3

Ins Zentrum seiner Predigt stellte Habicht die Erzählung aus dem neunten Kapitel des Markusevangeliums wie Jesus einen besessenen Jungen heilt.

„Du muss Gott mit seinen Verheißungen die Ohren reiben, bis sie heiß werden“,  betonte er mehrmals als Fazit dieser Heilungsgeschichte. Der Vater des kranken Jungen setze alle Hoffnung auf Jesus und liege ihm in den Ohren. Durch Glaube werde Unmögliches möglich, so Habicht.

 

Vorstellung Pfarrer Habicht 4

 

 

In seine Predigt hatte er mehrere Pausen eingebaut, die sein Vater Christoph Habicht musikalisch mit dem Cello ausgestaltete. Die musikalische Begleitung an der Orgel hatte Virginia Sell übernommen.

 

 

 

Vorstellung Pfarrer Habicht 5Nach dem Gottesdienst kamen die Grußredner zu Wort. Der Pfarrer der evangelischen Johannesgemeinde Bühl, Götz Häuser, überreichte eine Tasse mit Lutherbonbons. Diese stehe symbolisch dafür, dass er sich auf regen Gedanken- und Erfahrungsaustausch mit seinem neuen Kollegen freue.
Für die Seelsorgeeinheit Bühlertal grüßte Sebastian Döbele.
Von der Seelsorgeeinheit Ottersweier betonten Pfarrer Jörg Seburschenich und Pater Titus Eichkorn, der die Hub betreut, das über Jahre gewachsene, gute  ökumenische Miteinander.
Vorstellung Pfarrer Habicht 6Lieselotte Sator schenkte der Pfarrfamilie einen mit Noten bedruckten Schirm, den sie mit gereimten Worten überreichte.

„Wir sind alle sehr froh, dass wieder Leben ins Pfarrhaus eingekehrt ist. Wir heißen Sie mit offenen Armen willkommen“, meinte Bürgermeister Hans-Peter Braun. Er betonte die Herausforderungen einer alternden Gesellschaft. Besonders im sozialen Bereich gebe es Berührungspunkte und gemeinsame Aufgaben zwischen der kirchlichen und der weltlichen Gemeinde.

 

 

Vorstellung Pfarrer Habicht 7Überleitend zum Stehempfang erzählte Ziegler, dass die Pfarrfamilie kurz nach ihrem Einzug ins Pfarrhaus  eine unvergessliche  Nacht erlebt habe.
Die Bettruhe sei abrupt beendet worden, als sämtliche Rauchmelder wegen eines technischen Defektes mitten in der Nacht Alarm geschlagen hätten.

 

 

 

 

Rückblick Erntedank 2017 am 01.10.2017

Die Früchte der Erde als Geschenk Gottes verstehen und dafür dankbar zu sein – dieser Gedanke stand im Mittelpunkt der Familienkirche am Erntedanksonntag im Kirchengemeindehaus in Ottersweier.
Erstmals gestaltete Pfarrer Tobias Habicht, der sein Amt zum 01. September in unserer Gemeinde angetreten hat, diesen Gottesdienst gemeinsam mit dem Vorbereitungsteam.
In einer kindgerechten Predigt erinnerte Pfarrer Habicht daran, dass angesichts der schwierigen Wetterlage im Frühjahr und zu Beginn des Sommers nicht unbedingt eine gute Ernte zu erwarten war und einige Landwirte in diesem Jahr nur sehr wenige oder keine Früchte einbringen konnten.
So wollte der Erntedanktag ein Augenmerk auf das legen, was uns Menschen einfach so – und ohne eigenen Verdienst – geschenkt wird: von anderen Menschen und von Gott.
In der von fleißigen Händen liebevoll mit heimischem Obst und Gemüse dekorierten Kirche haben wir gebetet,  gesungen  und (Brot, Äpfel, Trauben und Nüsse) geteilt und beim Sehen, Tasten, Fühlen, Riechen und Schmecken mit dem „Danke“-Lied und weiteren schönen Liedern für Gottes gute Gaben gedankt.
Nicht zuletzt sagen auch wir allen Kindern und Familien ein herzliches Dankeschön  für die wunderbaren und reichlichen Gaben, die auch in diesem Jahr wieder dem Tafelladen in Bühl zugekommen sind.

Gottesdienst zur Eisernen Hochzeit von Walter und Ilse Zimmermann

Eiserne Hochzeit ZimmermannDas außergewöhnliche Ehejubiläum der Eisernen Hochzeit feierten Walter und Ilse Zimmermann in der Sandkapelle „Zum Guten Hirten“ im Rahmen eines Gottesdienstes. Dabei rückte  Pfarrer i.R. Reiner Lichdi die Eheleute in den Blickpunkt. Kein anderer Ort hätte wohl besser gepasst, um die 65 gemeinsamen Lebensjahre zu feiern, denn das Jubelpaar besucht sehr häufig den Sonntagsgottesdienst in der Sankapelle.

Seit mehr als 30 Jahren wohnt das Ehepaar am Sonnenhang in Bühlertal. Seither sind beide in der evangelischen Christusgemeinde Bühlertal engagiert. Pfarrer Lichdi und Kirchengemeinderat Bertram Eppinger würdigten besonders auch diese Verbundenheit zur Kirchengemeinde. Lichdi: „Wir danken Ihnen  für die treue Mitarbeit beim Kirchenchor, beim Besuchsdienst und bei den Altennachmittagen.“ Der Pfarrer überreichte auch die Glückwünsche des evangelischen Landesbischofs.

Lichdi erzählte, wie das Jubelpaar zueinanderfand.  Begonnen hatte alles kurz nach Kriegsende im saarländischen  Dillingen.  Beide begegneten sich erstmals in einer Notkirche bei einem  Gottesdient.  Im Jugendkreis lernten sie sich näher kennen. Am 13. September 1952 traten sie in Dillingen vor den Traualtar. Als  Trauspruch begleitete sie der Bibelvers aus dem Lukasevangelium (Kapitel 16, Vers 10) „Wer im geringsten treu ist, der ist auch im großen treu.“
Der Pfarrer ging der Frage nach, was das Besondere ist, das eine Beziehung über so viele Jahrzehnte durchträgt. Er verwies auf eine Bibelstelle im Alten Testament beim Propheten Jesaja. Dort heißt es in Kapitel 46 „So spricht der Herr:  Auch bis in euer Alter bin ich derselbe, und ich will euch tragen, bis ihr grau werdet. Ich habe es getan; ich will heben und tragen und erretten.“

Lichdi skizzierte, dass das Alter manche Beschwerden und Einschränkungen mit sich bringt. Walter Zimmermann ist 91 Jahre,  seine Frau Ilse 88 Jahre.  Durch leidvolle Krankheitszeiten seien die Eheleute durchgetragen worden, so Lichdi. „Beide sind sehr dankbar für die gemeinsame Zeit. Sie wissen, dass es nicht selbstverständlich, sondern  ein Geschenk ist.“ Er nannte einige Lebensstationen, auf die das Jubelpaar blickt. Dazu gehören drei Kinder, acht Enkel und sechs  Urenkel. Vor ihrem Umzug nach Bühlertal führten beide gemeinsam in Dillingen ein großes Schuhgeschäft. Zu den schönen Erlebnissen zählen neben Marathon- und Skiläufen, Reisen und Familienfeiern auch unzählige Gottesdienste und Gemeindeveranstaltungen

Gottesdienst an Christi Himmelfahrt 2017

Himmelfahrt 2017 #3 Gemeinsam feierten die Evangelischen Kirchengemeinden Bühlertal und Bühl den Himmelfahrtstag traditionell mit einem festlichen Gottesdienst in der Kapelle Zum Guten Hirten in Sand.

„Christus auf dem Berg und diese Kapelle, der höchst gelegenen in dieser Region, gehören eng zusammen“, wie Pfarrer, Dr. Götz Häuser in seiner Predigt auf den biblischen Text hinwies.

Den Jüngern damals sei Himmelfahrt bestimmt ebenso rätselhaft vorgekommen wie uns heute und doch können wir trotz unserer begrenzten Wahrnehmung  die Nähe Gottes erleben durch Jesus, der uns den himmlischen Vater erfahrbar werden lässt und auch uns die sichere Ankunft garantiere.

Himmelfahrt 2017 #2Musikalisch  ausgestaltet wurde die Feier durch den Posaunenchor Bühl unter der Leitung von Jürgen Fritz.

In der behaglichen Atmosphäre der Kapelle wurde die Freude an der Musik und am Singen spürbar, ganz im Sinne eines Paul-Gerhardt-Liedes in dem es heißt: „Ich singe mit, wenn alles singt und lasse, was dem Höchsten klingt aus meinem Herzen rinnen.“

Nach einem weiteren Stück des Posaunenchors und dem Segenslied bedankten sich die Besucher mit anhaltendem Applaus.

 

Himmelfahrt 2017Nach der „geistigen Seelennahrung“ folgte die  Einladung zu Kaffee, Getränken und Butterbrezeln an den hübsch gezierten Tischen unter dem Vordach der Kapelle.
Segenslied: Der Vater im Himmel segne dich und passe auf dich auf. Er gebe dir was nötig ist; verlasse dich darauf. Seine Nähe und sein Frieden sollen immer mit dir sein; seine Liebe und Vergebung sollen immer mit dir sein.

 

 

 

Konfirmationsgottedienst 2017

Konfirmation 1 Am Wochenende war es für 13 Jugendliche endlich soweit. Nach der Vorbereitung
durch Pfarrer Velimsky, Bezirks-Jugend-Diakonin Sonja Fröhlich, Kirchengemeinderätin Steffi Knopf und Hanna Zink in den letzten acht Monaten, wurde am Samstagabend, erstmalig für sie, das Abendmahl in einem Vor-Gottesdienst gefeiert, in der Christuskirche.

Am leider verregneten Sonntag dann das eigentliche Fest der Konfirmation. Das gute
ökumenische Miteinander in Bühlertal machte es möglich, dass die evangelische Christus-Gemeinde die katholische Pfarrkirche Liebfrauen nutzen durfte.

Konfirmation 2

Konfirmation 3Mit den vom verstärkten Memprechtshofener Posaunenchor unter Leitung von Kirchengemeinderats-Vorstand Werner Ziegler vorgetragenen Klängen der Dresdener Fanfare, zogen die erwartungsfrohen Konfirmanden in die wunderschöne, wie zu einer Hochzeit blumengezierten Kirche ein. Mit modernen Liedern, abwechselnd vom Posaunenchor und von Konrad Bucher an der Orgel begleitet, und dem gemeinsam gebeteten Psalm 27, war die Antwort der Konfirmanden nach dem Credo sehr überzeugend, dass sie mit Gottes Hilfe ihrer Tauf-Erneuerung zustimmen.

Konfirmation 4Unter dem Thema „ Ihr seid ein Brief“,  wandte sich Pfarrer Velimsky in seiner Predigt  an die Konfirmanden mit der Frage: Welche Bedeutung hat ein Brief für uns, vor allem heute am Tag der Konfirmation – ein Glückwunsch, vielleicht sogar handgeschrieben? Mit vielen lieben Worten und guten Wünschen erfreut er vielleicht sogar mehr als ein beigelegtes Geschenk. Es hat sich jemand für uns Zeit genommen, uns liebevoll bedacht. Das hat einen unschätzbaren Wert. Wir sind angenommen, so wie wir sind. Auch vor Gott. Er hat sein Ja zu uns schon längst vor unserer Taufe oder Konfirmation gesagt. Und dieses Ja sei unzerbrechlich. Darum „Seid auch ihr ein Brief.“

Konfirmation 5Bevor die Einsegnung durch Sonja Fröhlich und Pfarrer Velimsky vorgenommen wurde, sangen alle: Herr wir bitten: Komm und segne uns; lege auf uns Deinen Frieden. Segnend halte Hände über uns. Rühr uns an mit Deiner Kraft.

 

Die neuen, zur Wahl und zum Patenamt mündig gewordenen Gemeindemitglieder bekamen ihre Konfirmationssprüche überreicht und ein kleines Holzkreuz umgehängt.

Konfirmation 6

Nach Grußworten der Vorsitzenden des Pfarrgemeinderates der Liebfrauen-Gemeinde, Inge Schmidt und des Kirchengemeinderates der Evangelischen Kirchengemeinde, vertreten durch Bertram Eppinger sowie Angehörigen der Konfirmanden, sprach Konfirmanden-Vater und Kirchengemeinderat Bernd Kaltenbach allen Mithelfern seinen Dank für diesen schönen Konfirmationsgottesdienst aus und überreichte eine Rose.

Konfirmation 7

 

Aaron Arendt, Jonas Daebel, Rene Debus, Janina Engel, Philipp Fritz, Benjamin Haas, Erik Kaltenbach, Luca Kern, Nathalie Mader, Nick Nock, Verena Richter, Jennifer Römisch und David Zink zogen zu den Klängen des Te Deums, Großer Gott wir loben Dich, mit ihren brennenden Taufkerzen aus der Kirche.

Gottesdienst der Konfirmanden am 30.04.2017

Gottesdienst der Konfirmanden 2017

Am 30.04.2017 fand bei strahlendem Sonnenschein der Gottesdienst der Konfirmanden in der Christuskirche statt.

GlaubensbekenntnisIm Konfirmandenunterricht haben sich die Konfirmanden ausführlich mit dem Thema Freundschaft beschäftigt. Für ihren Gottesdienst suchten sie sich dann zu diesem Thema Gebete, biblische Texte und Lieder heraus und schrieben auch die Predigt selbst.

In der Predigt, bestehend aus fünf Bausteinen, ging es u.a. um die Frage, was eine gute Freundschaft bedeutet und was sie schwer macht. Auch die Freundschaft zwischen Jesus und Petrus wurde näher betrachtet.

Im letzten Predigtbaustein verglichen die Konfirmanden diese Freundschaft mit einem Kabel: Jesus und Petrus sind wie zwei Drähte, und wenn Gott wie eine Isolierung dazu kommt, dann hat man ein fertiges Kabel. Alles harmoniert miteinander – Gott hält alles zusammen und beschützt es. Eine wunderbare IkoneVorstellung!

 

 

Zum Ende des Gottesdienstes gab es noch eine Meditation zur Freundschaftsikone der Gemeinschaft der Brüder von Taize.

Mit den Fürbitten, in denen die Konfirmanden u.a. auch um einen neuen Pfarrer für unsere Gemeinde baten, dem Vater unser und dem Segen ging ein wunderschöner Gottesdienst zu Ende.

Im Anschluss daran gab es im Gemeindesaal ein von Konfirmandeneltern und Kirchenkaffee –Team liebevoll vorbereitetes Beisammensein bei Kaffee und Kuchen.

 

 

Weltgebetstag

Rückblick auf den Weltgebetstag 2017

Unter dem Motto „Was ist denn fair?“ standen Gerechtigkeit und Fairness im Mittelpunkt des ökumenischen Weltgebetstags-Gottesdienstes in der katholischen Pfarrkirche St. Michael in Bühlertal.

Jedes Jahr bereiten christliche Frauen eines anderen Landes die Gebetsordnung vor und laden am ersten Freitag im März zum Weltgebetstag. Mit Liedern und Gebeten drehte sich beim diesjährigen Gottesdienst alles um den Inselstaat Philippinen in Südostasien.
Ein Team von evangelischen und katholischen Frauen brachte Einzelschicksale von philippinischen Frauen zu Gehör. Große Teile der Bevölkerung leben in wirtschaftlicher Not und erleiden Missbrauch und Ausbeutung unter menschenunwürdigen Arbeitsbedingungen, um die Armut überwinden zu können.
Neben ihrem harten Los haben sie eine weitere Gemeinsamkeit: ihren Glauben.
So wurde am vergangenen Freitagabend im ökumenischen Miteinander wieder einmal erlebbar, dass das Volk Gottes zusammengehört über alle Unterschiede hinweg.

Zum Abschluss des Gottesdienstes wurden kleine Tütchen mit fair gehandeltem Reis verteilt, der in die Kochtöpfe gemischt werden soll. Damit zeige sich die weltweite Verbundenheit der Frauen, die sich einmischen für eine gerechtere Welt.

Beim gemütlichen Teil des Abends wurde das Büfett mit philippinischen Spezialitäten eröffnet und die Gelegenheit zum Gedankenaustausch wahrgenommen.

Allen, die zum Gelingen dieses besonderen Gottesdienstes beigetragen haben, sei an dieser Stelle herzlich gedankt.

Orgelbesinnung im Hephata Kirchengemeindehaus Ottersweier
mit der neuen Oberlinger Orgel

Orgel offenViele spendable Gemeindeglieder und Sponsoren haben dankenswerterweise  den Kauf der wunderbaren Oberlinger Orgel ermöglicht, die am vergangenen Sonntag den Besuchern im voll besetzten Kirchengemeindehaus im Rahmen eines Dankgottesdienstes vorgestellt wurde.

 

 

 

Bertram Eppingers Dank galt in seiner Begrüßungsrede unter anderem der Sparkasse Bühl, vertreten durch den Vorstandsvorsitzenden Frank König, für eine ansehnliche Spende zur Finanzierung der Orgel sowie der Friedmann-Stiftung, die ebenfalls mit einer stattlichen Summe den Kauf ermöglicht hat.

OrgelKirchengemeinderat Bertram Eppinger hatte schon seit geraumer Zeit nach einem Ersatz für die alte Orgel, die nur noch unschöne Laute von sich gab, Ausschau gehalten. Indem es dann dazu kam, dass „jemand genau das hat, was der andere benötigt“, zeigte sich Gottes Wirken im Leben derer, die ihn um seine Hilfe bitten, so Pfarrerin Margarete Eger.

Durch die Schließung der Kirche in Weisenbach ergab sich für die Bühlertäler Kirchengemeinde die einmalige Möglichkeit zum Kauf dieser Orgel. Es wurde ein Vertrag mit der Kirchengemeinde Forbach unterzeichnet und unter großem persönlichen Einsatz  durch die Kirchengemeinderäte Bertram Eppinger, Bernd Kaltenbach und Werner Ziegler wurde der Transport mit Abbau der alten und Aufbau der neuen Orgel organisiert.

OrganistinnenSo sei diese wundersame Fügung gewiss kein Zufall, denn Gottes Hilfe, die hier sichtbar wird, führe uns zu Lösungen und schenke Kräfte, wo wir es nicht erwarten würden,  artikulierte Pfarrerin Margarete Eger in ihrer Predigt. Zwischen all den Dankes- und Lobeshymnen wurde immer wieder kräftig unter Orgelbegleitung gesungen, denn das neu erworbene Instrument musste ja letztlich sein ganzes Potential entfalten, was Virginia Sell als Organistin hervorragend gelang. Eingangs hatte Lisa Biermann den John Lennon-Song „Imagine“ ausgezeichnet interpretiert. Dessen Text passe durchaus zum Geist einer Kirchengemeinde, wie Bertram Eppinger betonte: „Living life in peace.“

Orgelbesinnung Schließlich kamen die Besucher noch in den Genuss einer großartigen Darbietung von Johann Pachelbels Kanon in einer Version von drei Flöten und Orgel, einstudiert von Judith Löschner.
Sichtlich Vergnügen bereitete es dann noch Bertram Eppinger, allen Interessierten sämtliche Register vorzuführen und ihnen die Vorzüge des Instruments in allen Einzelheiten zu erläutern.
Der genussvolle Ausdruck einer von Gottes Segen reich bedachten Kirchengemeinde zeigte sich am Ende beim gemeinsamen Umtrunk.

 

Orgelbesinnung Gottesdienst

Vorstellungsgottesdienst der neuen Konfirmanden am 23.10.2016

In einem sehr gut besuchten Gottesdienst stellten sich 13 Konfirmandinnen und Konfirmanden in der Christuskirche der Gemeinde vor.
Nach der Begrüßung durch Pfarrer Reiner Lichdi präsentierten sich die Konfirmanden mit einem eigens erstellten Steckbrief aus dem Konfirmandenunterricht der Gemeinde.
Übereinstimmend sagten alle, dass sie vor der Konfirmandenzeit dachten, dass man im Unterricht nur vieles auswendig lernen muss und der Unterricht sehr trocken sein wird.
Jetzt wissen sie aber, dass es neben dem notwendigen Auswendiglernen auch viel Spaß und Spiel gibt und dass man dort neue Freunde kennenlernen kann.

Vorstellung Konfirmanden 23.10.2016 Bild 1
Mit Worten des Paulus aus dem Römerbrief wandte Pfarrer Lichdi sich in seiner Predigt an die Konfirmanden und zeigte anhand einer bepackten Tasche, welche Utensilien in der Regel für den Unterricht notwendig sind. Aber vieles wird noch hinzukommen und die Tasche wird lange nicht voll wie z.B. Wissen und Kenntnisse über die Bibel, die Kirche und den Glauben. Fragen und Antworten über das Leben mit seinen Freuden und Schwierigkeiten – neue Lieder, gute Worte / Bibelworte, die halten, was sie versprechen.
„Das Schönste wäre, wenn außer den Dingen, die ihr selbst in diesen Monaten der Konfirmandenzeit hineinpackt, Gott eure Konfirmandentasche füllen würde“, so Pfarrer Lichdi. Gott möchte uns auf den Weg mitgeben: Freude in dem Wissen, dass Gott und andere einen mögen, Frieden, durch den wir selbst Frieden schaffen und halten können, Hoffnung, die einen Namen hat: Jesus Christus. Er ist unsere Hoffnung. Und er will, dass wir mit ihm zu tun haben, ihn kennen lernen und mit ihm verbunden bleiben: On-line.
Vorstellung Konfirmanden 23.10.2016 Bild 2

Mit dem Wunsch für die Konfirmanden, Eltern und Gemeinde, dass Gott unser aller Taschen füllen möge, ja uns selbst füllen möge mit Herz, Mut und Sinn – mit aller Freude und Frieden im Glauben, um reicher zu werden an Hoffnung und Zutrauen zu ihm durch die Kraft des Heiligen Geistes, endete die Predigt mit dem Segen und Wochenspruch.
Im Anschluss an den Gottesdienst fand im Gemeindesaal ein Kirchenkaffee statt, dort gab es noch viele Möglichkeiten zum gemeinsamen Austausch.
Wir wünschen unseren Konfirmanden weiter eine tolle Zeit in unserer Gemeinde.

Erntedankgottesdienst am 02.10.2016

Der Erntedankgottesdienst im Kirchengemeindehaus Ottersweier war wieder einmal eine gute Gelegenheit, uns erneut vor Augen zu halten, wieviel Gutes wir durch Gott haben und ihm für all die guten Dinge, die er auch in diesem Jahr hat wachsen lassen, zu danken.

Den Höhepunkt stellte das Frederickspiel des Familienkirchenteams dar:
Als Vorrat für einen langen Winter schleppen die Mäuse in ihre Gänge, was Feld und Wiesen um diese Jahreszeit hergeben: Nüsse und Maiskolben, Weizen, Karotten und Beeren.
Frederick sitzt abseits und tut scheinbar nichts „Naja, ein Künstler eben“, denken die emsigen Mäuse und nehmen ihn nicht für voll. Wir werden ihn schon durchfüttern.
Als dann der Winter kommt und nicht enden will und die Vorräte langsam aufgebraucht sind, kommt Federicks große Stunde. Es stellt sich heraus, dass er gar nicht untätig war. Neben Sonnenstrahlen und Farben hat er vor allem Wörter gesammelt. Die werden nun überlebenswichtig. Denn von seinen Geschichten leben sie nun, in denen er den Sommer heraufbeschwören kann, dass den Mäusen warm wird ums Herz. So kommen sie gut über den Winter und leben von seinen Wörtern.

Diese Geschichte lässt verstehen, dass auch wir Menschen nicht allein von den ganzen Köstlichkeiten, wie wir sie auf dem Altar vorfanden, leben können. Insofern sind wir den Mäusen nicht ganz unähnlich. Auch wir leben von Wörtern und vor allem leben wir von Gottes Wort, das Halt und Richtung gibt auf unserem Lebensweg.

Wir danken allen für das zahlreiche Kommen und sagen insbesondere herzlich „Danke“ allen Spendern und Spenderinnen, die mit ihren Gaben für einen sozialen Zweck beigetragen haben.
Die Waren wurden an den Tafelladen Bühl weitergegeben.

Familienkirche Juli 2016 1

Familiengottesdienst am 17. Juli 2016

„Heiter bis wolkig“
…war das Thema der Familienkirche am vergangenen Sonntag in der Christuskirche.
Welche Bedeutung haben Wolken für uns – welche Stimmungen rufen sie hervor?

Auf kleinen weißen, grauen und schwarzen (Papier)-Wolken  konnten die Kinder ihre aktuelle Stimmung ausdrücken und mit einem Wunsch oder einer Bitte beschriftet auf den Altar legen.

Familienkirche Juli 2016 2In einem kleinen Anspiel traten zwei  Wolken, Stratus und Cummulus, auf die (Altar)Bühne, entdeckten dort viele schön bemalte Wölkchen  auf dem Altar, die mit liebevollen Worten versehen waren.
Erst in diesem Moment wurden sie sich ihrer Wichtigkeit bewusst und fragten  sich, ob sie wohl auch für Gott von Bedeutung seien und womöglich auch in der Bibel vorkommen. Im Gespräch mit Pfarrer Baumann klärte sich diese Frage sehr schnell: Wolken sind rundum super. Sie sind Boten, ja Träger Gottes, können sprechen, entscheiden Wettkämpfe! Ursprünglich war der Gott der Israeliten ein Wetter (Wolken)-Gott, wie es in der Geschichte vom Auszug aus Ägypten (Wolkensäule) oder auch in manch anderen Bibelstellen nachzulesen ist.

Familienkirche Juli 2016 3

 

Diese Antwort ließ Stratus und Cummulus aufhorchen und voller Eile und Neugierde machten sie sich auf den Weg zu sehen, was andernorts auf der Erde geschieht.

Bevor auch die Besucher sich verabschiedeten,  stiegen viele bunte Luftballons mit persönlichen Wünschen gen Himmel.

 

 

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Jubiläumsgottesdienst
und Gemeindefest zu
40 Jahre "Hephata"
Kirchengemeindehaus
in Ottersweier

Mit einem Gemeindefest wurde am vergangenen Sonntag das 40 jährige Jubiläum des Kirchengemeindehauses „Hephata“ in Ottersweier gefeiert. Hephata, was so viel bedeutet wie „Öffne dich“.

40J_Hephata_2Dass dies auf eine besondere Stelle in der Bibel greift, erklärte Pfarrer Daniel Baumann im Wechsel mit Pfarrer i.R. Ralf Eck und Kirchengemeinderätin Steffi Knopf in einer Dialogpredigt. Just das war nämlich das Wort,mit dem Jesus seinerzeit einem Taubstummen, den man zu ihm brachte, die Zunge löste und die Ohren öffnete.

Dass man auch Herzen öffnen kann, veranschaulichten die Kinder der Familienkirche sehr eindrücklich mit hübsch gestalteten Papierherzen, die an die Besucher verteilt wurden.

40J_Hephata_3Im Rahmen dieses Festgottesdienstes wurden zwei langjährige, verdiente Mitglieder geehrt: Seit 1985 engagieren sich Kurt und Roswitha Langer in der Kirche, zuletzt insbesondere für die großflächige Außenanlage des Kirchengemeindehauses. Dafür sprachen die beiden Kirchengemeinderäte Werner Ziegler und  Bertram Eppinger im Namen der Kirchengemeinde ihren herzlichen Dank aus.

„Ich kann mich noch gut an die Anfänge erinnern“, erzählte Linus Maier als Vertreter der Gemeinde in einem kleinen Grußwort von seinen Gedanken, die er damals hatte.

40J_Hephata_5Weit abseits sei der Standort, habe er persönlich gemeint – und sei eines Besseren belehrt worden. Denn längst ist das kleine Gotteshaus eingebettet in eine sehr lebendige Gemeinde, mittendrin im Leben. Und genau da habe sich die Kirche auch angesiedelt, was ihre Aufgaben anbelangt, lobte er die Aktivitäten für Kinder, Jugendliche und Senioren.

Dass auch die ökumenische Zusammenarbeit sich im Laufe der Jahre entwickelt hat und zu einem „Lebensbaum“ geworden ist, begrüßte Pastoralreferent Manfred Sester von der katholischen Seelsorgeeinheit Ottersweier/Neusatz.

40J_Hephata_4Das wiederum ist etwas, was der Name unseres Kirchleins allein schon gebietet, offen sein für viele Belange, für alle, die Hilfe brauchen; offen für Fremdes und für ganz anderes, betonte Daniel Baumann, ehe der Gottesdienst in einen Feiernachmittag überging, an dem auch viele Neubürger einen großen Anteil hatten. Denn das Zelt, das vom FV Ottersweier freundlicherweise ausgeliehen wurde, war am Vortag mit tatkräftiger Hilfe unserer Gemeindeglieder aus dem Iran errichtet worden.

 

40J_Hephata_6So konnten sich die Besucher dann beim Sektempfang und Fest auf dem Kirchenvorplatz und dem Freigelände im und um das Zelt herum zusammenfinden.  In lebendiger und fröhlicher Runde bei Essen und Trinken, Kaffee und Kuchen kam man unter Begleitung fröhlicher Gitarrenklänge zu dem Ergebnis: Schön war’s, lebendig und voll des Ottersweierer Geistes.

Allen, die in Vorbereitung und Organisation von Gottesdienst und Fest, durch Spenden von Kuchen, Essen und vielem mehr zum Gelingen des Jubiläums beigetragen haben, sei an dieser Stelle herzlich „Danke“ gesagt.

Familienkirche am 28.02.2016

Die Familienkirche in der Christuskirche stand am vergangenen Sonntag unter dem Thema der Jahreslosung aus Jesaja 66,13.

Familienkirche Februar 2016(Glas)-tränen symbolisierten Trauerund Traurigkeit
und regten zu der Frage an, was tröstet:
eine Sonne, die frohe Gedanken aufstrahlen lässt,
ein Herz der Freundschaft,
eine ausgestreckte Hand oder
die Geborgenheit der Mutter.

Das dürfen wir auch von Gott erwarten, der spricht:
„Siehe, ich will euch trösten,
wie einen seine Mutter tröstet.“

Familienkirche am 17. Mai 2015

Familienkirche Mai 2015Alle Kinder und Familien waren eingeladen zur Familienkirche, die unter dem Thema „Saatgut“  stand. Während seiner Predigt vom Sämann forderte Pfarrer Baumann die Kinder auf, sich einmal vorzustellen, wie es sein könnte, als Samenkorn unter die Dornen zu fallen oder gar auf steinigen Boden: „Stachelig und unbequem, wenig Sonne und auf den Felsen ist es ganz schön hart – keine Erde, um Wurzeln schlagen zu können und – man kann zertreten werden oder von den Vögeln aufgepickt werden“, so die Antworten.

Familienkirche Mai 2015

Aber zum Glück fallen ja auch Samen auf gute Erde. Dies durften die Kinder selbst ausprobieren  beim Pflanzen der mitgebrachten Bohnenkerne und kamen zu dem Fazit, dass es dort wunderbar gemütlich ist in der warmen Erde, wenn morgens die Sonne in der  Nase kitzelt, genug Wasser zum Wachsen vorhanden ist und die Wurzeln Halt bekommen, dann kann man hier super wachsen.

 

Mit dem Kindersegen „Herr, lass mich wachsen, zieh mich hin zu dir…!  kam die Gewissheit zum Ausdruck, das wir Gott unser Vertrauen allezeit entgegen bringen dürfen. Dann ist es so, wie mit den Bohnen, die in die gute Erde fallen, es werden riesige Stauden, die viele Früchte bringen.

Gottesdienst zum 50-jährigen Jubiläum der Kapelle "Zum guten Hirten" auf Sand

Zahlreiche Gäste waren gekommen, um an Christi Himmelfahrt das 50-jährige Bestehen der Kapelle Zum guten Hirten auf Sand gemeinsam mit den evangelischen Kirchengemeinden Bühlertal und Bühl zu feiern.

Jubilaeum 50 Jahre Sandkapelle 2015„Eine wunderschöne Kapelle, dem Himmel ganz nah, eingebettet in Gottes schöner Schöpfung.“ So beschrieb Pfarrer Daniel Baumann in seiner Begrüßung die Kapelle Zum Guten Hirten, wo seit nunmehr 50 Jahren Menschen ein- und ausgingen, „mit dem guten Hirten – Christus – in Kontakt treten, ihre Kinder taufen lassen oder sich ihr Jawort geben“.

Die Predigt gestaltete Pfarrer Dr. Götz Häuser, in der er das Bild des Hirten veranschaulichte, das für Geborgenheit und Freiheit stehe. Der Hirte kenne und schütze jedes einzelne Tier, führe es in die Weite, zu neuen Ufern, lässt laufen und ausprobieren.

Auch die Kapelle stehe für beides, sie sei Zuflucht und Sendung nach draußen in die Welt. Es seien daher „starke Bilder und starke Worte, die mit diesem Gotteshaus verbunden sind.“ Dass Jesus in den Himmel aufgefahren sei, nahm er Bezug auf den Feiertag Christ Himmelfahrt, bedeute keineswegs, dass er seine Schafe im Stich gelassen habe: „Er ist auf alle Zeit unlösbar mit uns verbunden.“

Für den musikalischen Rahmen dieses Festgottesdienstes sorgte der Bühler Posaunenchor unter der Leitung von Jürgen Fritz sowie Familie Reiner aus Neusatz in der Besetzung Blockflöte, Orgel und Cello mit einem Werk von Georg Philipp Telemann.

Jubilaeum 50 Jahre Sandkapelle 2015 2Zur Einleitung der Grußworte sprach der Vorsitzende des Kirchengemeinderates, Werner Ziegler, zunächst jenen Menschen seinen Dank aus, die in den vergangenen 50 Jahren ehrenamtlich für die Kapelle tätig gewesen seien. Stellvertretend überreichte er Präsente an Ruth Braun, Heidi Mohr sowie Herbert und Renate List.

Der Bühler Oberbürgermeister Hubert Schnurr verwies als gebürtiger Hundsbacher auf seine Verbundenheit mit der Kapelle „an diesem besonderen Ort“, Passstelle auch zwischen Murgtal und Bühlertal: Fortan sei sie zudem „Einstieg zum Paradies des Nationalparks.“

Auch Schuldekan Dr. Helmut Mödritzer griff diesen Gedanken auf: „Dass die Kapelle nun auf Nationalparkgebiet stehe, schaffe neue Herausforderungen, die es zu erkennen gilt.
Der Heidelberger Architekt, Dieter Quast, der seinerzeit die Planung für den Bau der Kapelle übernommen hatte, sprach über die Aspekte, die ihn als jungen Mann beim Entwurf der Kapelle beeinflusst hatten; er habe Altar und Kanzel als „geistige und architektonische Mitte der Kirche“ gestalten wollen.

Mit der Feststellung : „Diese Kapelle ist mein bester Bau“, wandte er sich an Pfarrer Fritz Joecks, der mit Sohn und Tochter aus Schriesheim angereist war und betonte: „Ohne den unermüdlichen Einsatz von Pfarrer Joecks wäre sie allerdings nie zustande gekommen.“
Mit einem anschließenden Stehempfang rund um die Kapelle, zu dem die beiden Kirchengemeinden eingeladen hatten, klang der Festgottesdienst aus.

Weltgebetstag 2014/1Gottesdienst zum Weltgebetstag
am 07.03.2014

„Wasserströme in der Wüste“

Am ersten Freitag im März wird jedes Jahr der ökumenische Weltgebetstag gefeiert.

Frauen (und Männer) auf der ganzen Welt beten dieselbe Liturgie, die diesmal von Frauen aus Ägypten gestaltet wurde. Auch in Bühlertal fand von den Pfarrgemeinden Liebfrauen, St. Michael, St. Gallus und der Christuskirchengemeinde dieser weltweite Gottesdienst statt. Gastgeberin war dieses Jahr die Christuskirchen Gemeinde.

Weltgebetstag 2014/2

 

 

 

 

 

 

In Texten, Liedern, Gebeten und einem Kurzfilm wurden die Besucherinnen „mit nach Ägypten“ genommen. Bibeltexte aus Jesaja und dem Johannesevangelium machten den Teilnehmerinnen Mut.
Weltgebetstag 2014/3



Eine zentrale Bedeutung in der Liturgie hatte die Geschichte von Jesus und der Samaritanerin am Brunnen. Jesus spricht zu der Frau:“ Wer aber von dem Wasser trinkt, das ich ihm gebe, wird niemals mehr Durst haben. Ich gebe ihm Wasser, das in ihm zu einer Quelle wird, die ewiges Leben schenkt.“ (Joh. 4)

Nach dem Gottesdienst klang der Abend in gemütlicher Runde bei ägyptischen Gerichten im Gemeindesaal aus.

 

 

 

Gottesdienst zum Erntedanktag am 30.09.2012

Die Evangelische Kirchengemeinde Bühlertal hat im Rahmen ihres Erntedankgottesdienstes in Ottersweier Nahrungsspenden für den Bühler Tafelladen e.V. gesammelt.
Neben frischem Obst und Gemüse spendeten die Gemeindemitglieder haltbare Lebensmittel, die vom Tafelladen selbst nicht zugekauft werden können, bei den Kunden aber sehr beliebt sind. Grundnahrungsmittel wie Zucker, Salz und Mehl gehören ebenso dazu wie Nuss-Nougat-Aufstrich, Nudeln, Kakao-Pulver, Kaffee oder Müsli.

Erntedank 2012

Zur Familienkirche kamen am Sonntag Morgen viele Kinder, die zusammen mit ihren Eltern Taschen und Körbe voll Gaben und Spenden in die Ottersweierer Kirche brachten.
Die Mitarbeiterin der Diakonie und Vorstandsmitglied der Bühler Tafel e.V. Carola Wald freute sich riesig über das Engagement der Evangelischen Kirchengemeinde und bedankte sich stellvertretend bei Pfarrer Tobias Walkling für die Initiative zum Erntedankfest. Der Tafelladen in Bühl ermöglicht pro Verkaufstag (Dienstag, Donnerstag und Samstag) etwa 100 Kunden eine Einkaufsmöglichkeit.

 

50Jahre Christuskirche FahneGottesdienst am Erntedanktag mit Feier des 50jährigen Kirchenjubiläums
der Christuskirche Bühlertal am 03.10.2011

Mit einem Festgottesdienst und anschließendem geselligen Beisammensein erinnerte die evangelische Kirchengemeinde Bühlertal am Erntedanksonntag an den Bau der Christuskirche vor 50 Jahren.

In den Mittelpunkt der Ansprachen rückte die Symbiose zwischen dem Kruzifix über dem Altar und der Namensgebung des Gotteshauses. Dieses war voll besetzt. Zahlreiche örtliche Honorationen und Vertreter umliegender Gemeinden erwiesen auch mit Grußworten und Geschenken ihre Reverenz. Der Kirchenchor sorgte für die musikalische Umrahmung. Pfarrer Tobias Walkling wies darauf hin, dass der Kirchenbau nach dem Motto aus der Bibel erfolgte: „Jesus Christus gestern und heute und derselbe auch in Ewigkeit“ (Hebräer 13,8). Mit Verweis auf die Paulusworte formulierte er im Gebet, dass die Kirche ein stets offener und gastfreundlicher Ort sein möge. Er spannte den Bogen zum Erntedanksonntag: „Mit Freude und Dankbarkeit sehen wir auf die Kirche und das Gemeindeleben.“ Im Kreislauf der Natur gebe es für den Menschen immer auch Wartezeiten. Ähnlich sei es im Gemeindeleben.

50Jahre Christuskirche ErntedankFür die Predigt hatte sich Pfarrer Walkling eine „Patchwork-Predigt“ einfallen lassen. Unter dem Thema „…und siehe“ hatte er seine Amtsvorgänger gebeten, aufzuschreiben, wie sich für sie die Christuskirche und die Person Jesus Christus miteinander verbinden.

Pfarrer Walkling und seine Frau Anja Bremer-Walkling trugen die Gedanken von Pfarrer Helmut Dieckmann und Pfarrerin Christiane Drape-Müller vor, die nicht anwesend sein konnten. Beide hatte ihre Dankbarkeit formuliert für ihre Zeit in Bühlertal mit unzähligen bereichernden Begegnungen. Pfarrer Fritz Joecks, in dessen Amtszeit die Kirche 1961 erbaut worden war, formulierte: „Das Entscheidende ist Jesus Christus. Es geht nicht ohne ihn.“ Der Betrachter solle erkennen dass die Predigt vom Kreuz sein ganz persönliches Leben betreffe. Mit dem Namen Christuskirche habe man ausdrücken wollen, dass Jesus im Zentrum steht. Pfarrer Stefan Kammerer stellte fest: „Die Schlichtheit der Kirche weist darauf hin, dass Glaube und Glaubensvielfalt hinter allen Äußerlichkeiten zu finden sind."

Jubiläum Christuskirche GratulationBürgermeister Hans-Peter Braun betonte in seinen Grußworten, dass die Gemeinde seit 50 Jahren segensreich in der Hindenburgstraße wirke.
Der damalige Bauleiter Dieter Quast hatte das Terminbuch von 1961 mitgebracht und zitierte einige Begebenheiten.

Eberhard Gschwender überbrachte Grußworte für die Pfarrei Liebfrauen und die Seelsorgeeinheit Bühlertal.
Diakon Alfred Hänecke gratulierte für die Seelsorgeeinheit Maria Linden/Ottersweier.
Bettina Teichmann-Kraus übermittelte Grüße der evangelischen Johannesgemeinde Bühl.
Obfrau Lieselotte Sator sprach für den Kirchenchor der evangelischen Kirchengemeinde Bühlertal.

Im Anschluss kräftige alle Besucher – passend zu Erntedank- eine leckere Kartoffelsuppe mit Kaffee und Kuchen, bevor Pfarrer Joecks die Baugeschichte der Christuskirche beleuchtete. Ein Kleines Kirchenkonzert gab zum Ausklang des Tages die Bühlertäler Jugendkapelle, die mit ihren musikalischen Beiträgen für ein feines Klangerlebnis sorgte. Wir sagen allen herzlichen Dank, die für das Gelingen dieses Festtages beigetragen haben.

Filmgottesdienst am 25.09.2011:
"Das Beste kommt zum Schluß"

Woran misst man ein Leben? Zum dritten Filmgottesdienst hatte die Evangelische Gemeinde Bühlertal, Altschweier, Ottersweier, Neusatz, Sand am 24. September 2011 geladen. „Das Beste kommt zum Schluss“ – ist der Titel des Films, dessen Szenen im Mittelpunkt standen. Pfarrer Walkling verband die Filmaussagen mit dem Psalmwort „Herr, lehre uns bedenken, dass wir sterben müssen, damit wir klug werden…“ (Psalm 90).

Mit einer tödlichen Krebsdiagnose im Gepäck ist die Aussage „Das Beste kommt zum Schluss“ ein mutiger Satz. Und eigentlich sind Carter Chambers und Edward Perry Cole, die Hauptakteure in der Tragikomödie von 2007, den ganzen Film lang auf dem Weg herauszufinden, was denn nun der Schluss ist und was das Beste… Anrührend inszeniert laufen Morgan Freeman und Jack Nicholson in ihren Rollen zur Hochform auf. Der Originaltitel des Films heißt: „The Bucket List“ – Die Löffelliste. Mit Hilfe einer Löffelliste sind Carter und Edward im Grunde auf der Suche nach dem, was das Leben sinnvoll und wertvoll macht. Und das nicht einseitig schwer, sondern mit Humor und Witz. Als wolle der Film den Zuschauern zeigen, dass das Beste, das zum Schluss kommt, schon immer als Gelassenheit und Vertrauen in dieses Leben hinein wirkt. Als spielerisch-leichte Lebensfreude mit Kraft und Tiefgang. Auf der Löffelliste kommen Wünsche zum Tragen, die umzusetzen sind, bevor man sprichwörtlich den Löffel abgibt. Als Richtschnur dieser Wünsche dienen zwei Fragen: 1. „Ist es dir gelungen, Freude im Leben zu finden?“ Und 2. „Hat dein Leben anderen Freude gemacht?“ Pfarrer Tobias Walkling sprach in seiner Predigt davon, dass diese Fragen zutiefst christlich seien und erinnerte an das Doppelgebot der Liebe: „Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüt. Dies ist das höchste und größte Gebot. Das andere aber ist dem gleich: Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.“ (Matthäus 22)

Filmgottesdienst September 2011

Da im Film immer wieder die Rede von einer Erbsensuppe ist, gab es zwei besondere Formen davon beim anschließenden Kirchenbüffet. Dort stärkten sich die Besucherinnen und Besucher, bevor der gesamte Film „Das Beste kommt zum Schluss“ im Kirchenkino anrührend genossen werden konnte.
Die Kirchengemeinde lädt jetzt schon zum letzten Kinogottesdienst des Jahres am 03. Dezember 2011 um 17 Uhr in die Christuskirche nach Bühlertal ein.

Kunstgottesdienst am 10.09.2011: „Gott hat die Fäden in der Hand"
zum Jubiläumsauftakt 50 Jahre Christuskirche

Mit einem Kunstgottesdienst und anschließender Vernissage feierte die evangelische Kirchengemeinde von Sand, Neusatz, Bühlertal, Altschweier und Ottersweier den Auftakt einer Veranstaltungsreihe, mit der das 50-jährige Bestehen der Christuskirche in Bühlertal in den Blickpunkt gerückt wird. Eine zentrale Rolle spielten bei diesem Kunstgottesdienst die insgesamt 15 abstrakten Bilder der Rastatter Künstlerin Christel Holl, die noch bis 16. Oktober in der Bühlertäler Kirche ausgestellt sein werden. Drei Kunstgottesdienste, bei denen jeweils ein Exponat der Künstlerin im Predigtteil vorgestellt wird, umfasst die Veranstaltungsreihe unter anderem.

Vernissage Christel HollBeim ersten ging es an diesem Wochenende nun um das Bild mit dem Titel „Gott webt den Sohn der Menschheit ein''. Pfarrer Tobias Walkling und seine Frau Anja Bremer-Walkling gestalteten dazu gemeinsam den Predigtteil. Unter der Überschrift „Und siehe ... mein Heiland kommt'' trugen sie die Gedanken zu dem großformatigen Bild vor, das für alle sehr gut sichtbar neben der Kanzel aufgestellt war. Pfarrer Walkling knüpfte dabei auch an die Weihnachtsgeschichte und die Menschwerdung Gottes an. „Friede hat einen Namen, Liebe hat einen Ort und das nicht nur an Weihnachten, sondern jeden Tag.", fasste er zusammen. Die menschliche Gestalt, geformt aus braunem Jutesack, stehe für die Armseligkeit und Verlorenheit des Menschen. Der goldene Faden, welcher die Figur durchziehe, stehe für die Erlösung durch Jesus Christus. “Gott hat die Fäden in der Hand. Er durchwebt den Menschen. Im Blick zurück werden wir das Ganze nie erkennen“, so erklärte Anja Bremer-Walkling. Als Erinnerung daran wurden kleine goldfarbene Fäden an die anwesenden Gottesdienstbesucher verteilt.

An den Gottesdienst schloss sich dann die Vernissage an. Bei der Auswahl der 15 ausgestellten Bilder habe man darauf geachtet, dass die Christusbotschaft im Fokus stehe, erläuterte Bremer-Walkling. Sie stellte die Künstlerin als eine Frau vor, die vor dem Hintergrund ihres tiefen Glaubens ihre eigenen Lebenserfahrungen und die Begegnung mit Menschen in die Symbolsprache der Bilder umsetzt. Mit ihrem authentischen Credo mache sie auch der Jugend Mut, Verantwortung zu übernehmen und sich in Liebe anzunehmen. „Die Bilder voll Intensität und Ausdruckskraft ziehen den Betrachter in ihren Bann. Sie bewegen Menschen aller Altersstufen.“, sagte Bremer-Walkling.

Christel Holl suchte bei der Vernissage auch den engen Dialog mit den Besuchern und fragte nach deren Bildeindrücken. „Der Pinsel ist meine Verkündigung. Ich bin eigentlich eine zurückhaltende Person, was das Reden betrifft.", so Holl. Gott habe ihr aber auch auf diesem Gebiet Mut gemacht und sie weitergeführt, bekennt sie. Die Künstlerin erläuterte an diesem Abend dann auch die Entstehungsgeschichte der einzelnen Bilder und natürlich auch die Botschaft, die sie selbst damit verknüpft.

Und die Jubiläumsreihe geht weiter: Am 2. Oktober findet ein Festgottesdienst zum 50-jährigen Bestehen der Christuskirche statt. 25 weitere Kunstgottesdienste gibt es dann am 9. und 16. Oktober, heißt es in der Ankündigung der Organisatoren.

Ökumenischer Gottesdienst Hub
Pfingstmontag 2011

Hub_Pfingsmontag2011_1 Auch ohne Worte zeigen diese Bilder, wie schön gemeinsame Gottesdienste sind!

Hub_Pfingstmontag2011_2

Himmelfahrt 2011 Bild1Himmelfahrt 2011

"Nicht da, wo der Himmel ist, ist Gott, sondern da, wo Gott ist, ist der Himmel."

So lautete das Motto des diesjährigen Himmelfahrtsgottesdienstes auf Sand. Mitgewirkt haben viele: Pfarrer Walkling gestaltete die Liturgie, Pfarrer Bub (Forbach) predigte, der Posaunenchor Bühl begleitete die Gemeinde und die beiden Kirchenchöre aus Bühlertal und Forbach sangen nicht nur, sondern sorgten für anschließende Verpflegung mit Suppe, Würstchen und Kuchen.

Himmelfahrt 2011 Bild2

 

Ein kleines Stück Himmel wurde sich so gegenseitig geschenkt.

Behilf von Postkarten die ausgeteilt und im Anschluss an den Gottesdienst via Post versendet wurden, kam diese Botschaft auch an Menschen, die am Donnerstag nicht teilnehmen konnten.

 

 

Himmelfahrt 2011 Bild3Ein kleines Stück Himmel hat auch Herr Schug dem Kirchenchor Bühlertal geschenkt.

Sein 25jähriges Engagement als Mitglied und Vizedirigent wurde geehrt. Ein kleines Stück Himmel, das hat viele beglückt und gestärkt.

Vielen Dank an dieser Stelle nochmals an alle, die dabei waren und geholfen haben.

 

 

 

 

 

 

 

 

Familiengottesdienst März 2011Familiengottesdienst am 27.03.2010

„Alle Knospen springen auf…“ …war das Thema des Familiengottesdienstes am vergangenen Sonntag in der Evangelischen Christuskirche Bühlertal.

Anhand des Kreuzes vergegenwärtigten sich 40 kleine und große Menschen, was die Passionszeit für sie bedeutet. Zum einen ist da das Kreuz selbst als Zeichen für die Freundschaft Jesu Christi zu uns allen. Zum anderen findet diese Kreuzeserinnerung in einer Zeit statt, in der ganz augenscheinlich nachvollziehbar ist, wofür die Freundschaft Jesu zu uns allen steht: Wie die Knospen nach dem langen Winter aufzuspringen beginnen, so brach auch Jesus starre Strukturen auf. An dürren Zweigen sprießen grüne Blätter, nach steinigen und kalten Tagen entsteht neues Leben und die aufgehende Sonne öffnet uns die Augen und lässt uns mit ihrer Wärme lebendig werden.

Herzlich lädt das Vorbereitungsteam schon jetzt zum nächsten Familiengottesdienst in Ottersweier ein: am 22. Mai 2011 um 11 Uhr im Hephata-Gemeindehaus.

Filmgottesdienst am 19.03.2011: Chocolat

Chocolat

Der erste Filmgottesdienst in der Christuskirche war ein köstlicher Erfolg!

Pfarrer Tobias Walkling und seine Frau Anja Bremer-Walkling hatten für den ersten Filmgottesdienst in der Bühlertäler Christuskirche Szenen aus dem britisch-US-amerikanischen Spielfilm „Chocolat“ aus dem Jahr 2000 ausgewählt und sie in die Liturgie des Gottesdienstes einfließen lassen.

„Viele Menschen gehen gerne ins Kino und schauen sich Filme an. Denn Filme spiegeln die Wünsche, Träume und Gefühle der Menschen wider. Filme erinnern an das ganz alltägliche Leben und gehen oft weit darüber hinaus. Sie erzählen von dem, was ist und was sein könnte. Auch die Bibel kennt solche Sinnbilder und das Evangelium von Jesus Christus, und seine Predigt vom Reich Gottes bringt zudem neue Gedanken und den Traum von einer anderen Welt in unseren Alltag. Was also liegt näher, als beides, Film und Bibel, miteinander in Beziehung zu bringen. Und genau das geschieht in unserem Filmgottesdienst.“, sagte Walkling zur Begrüßung.

Im Film „Chocolat“ kommt eine junge Frau zusammen mit ihrer Tochter in ein kleines Dorf und eröffnet mitten in der Fastenzeit eine Chocolaterie. Im Zentrum des Dorfes stehen die Kirche und der Bürgermeister als oberster Sittenwächter und Hüter der öffentlichen Ordnung und Moral. Mediales Zentrum des Ortes ist die Kanzel, die über das Gewissen der Dorfbewohner herrscht. Von hier aus wird der Kampf geführt zwischen religiösem Sinn und Sinnlichkeit, zwischen Moral und Schokolade. „Im Tiefsten“, so war in der Ansprache zum Film zu hören, „geht es hier um etwas anderes, Größeres: Um Befreiung und Erlösung. Um die Befreiung und Erlösung ganz unterschiedlicher Menschen, die alle auf ihre Art in ihren Lebensentwürfen gefangen und gefesselt sind.“ Aber so einfach wie der Genuss einer Praline in einer Chocolaterie ist es mit der Erlösung nicht. Paulus sagt: Nur wer Gott vertraut und glaubt wird leben. Darum also geht es im Leben, um den Glauben und das Vertrauen, dass Christus mich erlösen, dass er mein manchmal so enges und gesetzliches Leben aufbrechen kann. Aufbrechen für Gott, für andere Menschen und für mich selber. So erlöst sieht mein Leben anders aus, ganz anders. So erlöst möchte ich leben. Und von eben dieser Erlösung erzählt der Film „Chocolat“.

Erlösung hin zur Lebensfreude mit Platz für Sehnsüchte der Menschen und für ihre Träume. Die rund 60 Gottesdienstbesucher konnten im Anschluss an den Filmgottesdienst heiße Schokolade mit einer Prise Chili oder orientalischem Zucker genießen – ganz wie im Film. Sie ließen sich von Erdbeertrüffeln und Schokoladenbrownies ebenso verführen wie von herzhaftem Olivenbrot und Salzschnecken. Die Bühlertäler Konditorei Müller stellte zudem Kostproben ihrer handgemachten Schokoladen vor… Eine fröhliche und genussvolle Stimmung trug die Gäste – eine Atmosphäre, die sich vom Film in das Gemeindehaus hin ausbreitete.

Zum Dreiklang des Samstagabends: Filmgottesdienst – Essen – Kino gehörte abschließend auch die Einladung, den Film nach der leiblichen Stärkung in Gänze im Kirchenkino anzuschauen. Die Teilnehmer freuten sich über das neue Projekt und sind gespannt auf den nächsten Filmgottesdienst am 28. Mai 2011 um 17 Uhr in der Christuskirche Bühlertal.
Hierzu schon jetzt herzliche Einladung!

Minigottesdienst am 26.02.2011: Maskenball im Karneval

Rabe17 verkleidete Kinder und eben soviel Erwachsene feierten den Minigottesdienst als "Maskenball im Karneval".

Bevor mit dem Tanzen richtig begonnen werden konnte, musste allerdings erst der Kirchenrabe Abraxas davon überzeugt werden, dass es durchaus richtig und wichtig ist, an Fasching verkleidet Gottesdienst zu feieren. Schließlich hat Karneval einen christlichen Hintergrund.

Dass wir uns verkleiden und sprichwörtlich die Welt auf den Kopf stellen, zeigt ja, dass unser Leben vielfältiger ist, als wir es im festgelegten Alltag leben.

Minigottesdienst Feb 2011Die Freude ist ein Gottesgeschenk, das uns hilft, auch über uns selbst lachen zu können. Damit die festliche Freude auch mit nach Hause genommen werden konnte, durfte sich jeder zum Abschluss eine eigene Maske basteln. Es war ein gelungener Minigottesdienst und das Vorbereitungsteam freut sich bereits auf den nächsten am 16. April!

 

 

 

Familiengottesdienst im Kirchengemiendehaus Ottersweier, 30. Januar 2011
"Wir sitzen alle in einem Boot!"Familiengottesdienst_Jan11

Rund um die Noah-Geschichte machten sich die 50 größeren und kleineren Gottesdienstbesucher darüber Gedanken, dass ein Boot nicht nur Schutz vor dem Ertrinken bietet, sondern auch ein Leben in Enge bedeuten kann. Dort kann nicht jeder einfach so rumspringen wie er will. Gleichzeitig ist die Familie aber auch ein Schutzraum, der Leben ermöglicht - eben wie das Boot, die Arche Noah. Für beide, die Familie und die Arche, steht am Ende ihrer jeweiligen Reise der Regenbogen, der bunt und vielfältig wie der göttliche Segen alles überspannt.

Für alle Beteiligten war es eine schöne Feier, bei der sogar Papierschiffchen gefaltet werden konnten. Das Vorbereitungsteam freut sich bereits auf den nächsten Familiengottesdienst, der am 27.03.2011 in Bühlertal stattfinden wird.

Familiengottesdienst zum Erntedank
im Kirchengemiendehaus Ottersweier, 03. Oktober 2010

„Gottes Schöpfung ist wunderbar“ - Der Familiengottesdienst am Erntedank-Sonntag im Kirchengemeindehaus Ottersweier stand ganz im Zeichen des Dankes für all das, was uns an Gutem in unserem Leben geschenkt wird. Blumen und Früchte schmückten den Altar, Danklieder priesen den Herrn für seine guten Gaben und besinnliche Texte erinnerten Groß und Klein an all die Herrlichkeiten, die wir im Alltag allzu oft als Selbstverständlichkeiten übersehen.
So stand denn auch das Lied „Danke für diesen guten Morgen“ am Beginn des Gottesdienstes, der von Pfarrerin i.R. Maier und dem Fam-Godi-Team liebevoll vorbereitet worden war. Psalm 104, dessen Worte die Werke des Herrn bewundern und preisen, stimmte auf die Schöpfungsgeschichte ein, wie sie im alten Testament im 1. Buch Mose geschrieben steht.

Die biblische Erzählung wurde kräftig unterstützt durch ein „Spiel-Lied“ der Kinder. So konnten auch die Fragen „Wer lässt die Sonne scheinen?“, „Wer lässt die Blumen wachen?“, „Wer lässt die Vögel fliegen?“ und „Wer liebt dich und mich?“ fröhlich singend beantwortet werden.

Jungen und Mädchen hatten prall gefüllte Körbchen mitgebracht, die während des Gottesdienstes vor den Altar gestellt werden durften. Früchte vom Feld und aus dem Garten, Brot vom Bäcker, Kartoffeln, Kastanien, Gurken und Kürbisse standen stellvertretend für all die Dinge, die wir täglich genießen und die unser Leben reich machen.

So sagten dann auch Eltern und Kinder „DANKE“ für die vielen kostbaren Dinge, die uns umgeben, von der „Sonne“ bis zum „Frühstücksei“.
Pfarrerin Maier erinnerte daran, dass zum Danken auch das Denken gehört.

Wer Gottes große Liebe und seine Gaben dankbar wertschätzt, in dessen Leben wird die Freude einkehren. Glücklich wird er sagen: „Lobe den Herrn, meine Seele, und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat“. 

Gottesdienst in der Kapelle „Zum Guten Hirten“ auf dem Sand, 13. Mai 2010

Die Kapelle „Zum Guten Hirten“ auf dem Sand lud an Christi Himmelfahrt zum Gottesdienst und zum Verweilen ein. Traditionell sorgen die Sänger und Sängerinnen unseres Kirchenchores gemeinsam mit den Chormitgliedern der Kirchengemeinde Forbach/Weisenbach sowie der Posaunenchor der evangelischen Kirchengemeinde Bühl für die musikalische Umrahmung. An diesem Morgen gaben die Bläser mit einem Stück von Vivaldi klangvoll den Auftakt.
Pfarrer Bub von der Forbacher Kirchengemeinde begrüßte die zahlreichen Besucher, die das trübe Wetter nicht vom Kommen hatte abgehalten können. In seiner Ansprache tröstete er mit den Worten: „Auch wenn es draußen regnet, so scheint dennoch die Sonne in unseren Herzen“. Die Lesung aus dem Lukasevangelium erzählte von der Himmelfahrt Christi. In seiner Deutung verwies Pfarrer Bub auf die englische Sprache, die für das Wort Himmel, zwischen den Begriffen „Sky“ und Heaven“ unterscheidet. Für seine Predigt hatte Gerhard Bub einen Bibeltext aus dem Brief an die Epheser gewählt, den er als hochaktuell einstufte und den er „wie einen Rohdiamanten schliff um den Inhalt zum Leuchten zu bringen“.
Die Kirchenchöre sangen im Wechsel mit der Gemeinde Lieder von Glaube und Liebe. In der behaglichen Atmosphäre der Kapelle war die Freude an der Musik und am Singen spürbar - ganz im Sinne eines Paul-Gerhard-Liedes, in dem es heißt: „Ich singe mit, wenn alles singt, und lasse was dem Höchsten klingt, aus meinem Herzen rinnen“.
Nach einem weiteren Stück des Posaunenchores bedankten sich die Besucher mit lang anhaltendem Applaus bei Sängern und Instrumentalisten.

Auf die „geistige Seelennahrung“ folgte die Einladung zu einem deftigen Mittagessen. Die Hoffnung, die gemeinsame Mahlzeit doch noch bei warmen Sonnenstrahlen und einem milden Frühlingslüftchen unter dem Vordach der Kapelle genießen zu können, erfüllte sich leider nicht. So schoben fleißige Helfer kurzerhand die Kirchenbänke beiseite und trugen Tische herbei. Mit einem deftigem Eintopf und heißen Würstchen sorgten die Bühlertäler Chormitglieder für das leibliche Wohl der Gäste. Während die Kinder mit Gummistiefeln die Umgebung erkundeten, wurde es für die Erwachsenen mit Kaffee und einer großen Kuchenauswahl gemütlich unter dem Kapellendach.

Montag, 05. April 2010:
Ökumenischer Gottesdienst in der Hub

Am Ostermontag wurde der Gottesdienst in der Kirche des Kreispflegeheims Hub in Ottersweier im ökumenischen Miteinander gefeiert. Pfarrer Stefan Kammerer hatte gemeinsam mit Pater Titus die Gestaltung des Gottesdienstes übernommen. Musikalisch umrahmt wurde die Gottesdienstfeier durch den Gospelchor St. John. Neben den vielen Heimbewohnern waren es vor allem auch Besucher aus der Umgebung, die die Kirche bis auf den letzten Platz füllten.
Mit den Worten: „Wir tun gemeinsam, was wir gemeinsam tun können“ wies Pater Titus auf den ökumenischen Gedanken des gemeinsamen Gottesdienstes hin. Seine Botschaft: „Wir machen uns gemeinsam auf den Weg zur Heilung“, fand eine klangvolle Fortsetzung in dem Lied des Gospelchors „Oh When The Saints Go Marching In“. Mittelpunkt des Gottesdienstes war, wie in jedem Jahr, die Emmausgeschichte aus dem Lukasevangelium, die traditionell von Dietrich Buff in der Rolle des Erzählers gelesen wird: Nach Jesu Hinrichtung wandern Kleopas (Pfarrer Kammerer) und ein weiterer Jünger enttäuscht von Jerusalem nach Hause, nach Emmaus. Unterwegs besprechen die beiden die Ereignisse der letzten Tage. Da gesellt sich Jesus (Pater Titus), von den Wanderern unerkannt, zu ihnen und fragt nach dem Grund ihrer Niedergeschlagenheit. Sie erzählen ihm vom Tod ihres Herrn und von ihren gescheiterten Hoffnungen. Jesus als der Wissende deutet den Unverständigen die Schrift und erklärt das Geschehen als den Heilsplan Gottes. Am Ziel der Wanderung essen sie gemeinsam zu Abend. Jesus nimmt das Brot, spricht den Segen und bricht es und gibt es ihnen. Daran erkennen die Jünger den Auferstandenen, doch er entschwindet ihnen. Sie kehren nach Jerusalem zurück und erzählen: „Der Herr ist auferstanden. Er ist wahrhaftig auferstanden“. Für uns alle, die wir auf dem Weg sind, sei es wichtig Weggefährten zu haben, hob Pfarrer Kammerer hervor und versicherte: „Gott begegnet uns auf unseren Wegen. Er ist mit uns in allem was wir tun“.
Pater Titus richtete den Blick auf die Osterkerze, die als Symbol der Auferstehung und der Gegenwart Jesu brenne. Er lud Pfarrer Kammerer und andere Mitglieder der evangelischen und katholischen Kirchengemeinden als „Weggefährten“ ein, dem Weinstock, der die Kerze ziert, weitere Wachsblätter hinzuzufügen.
Am Ende des Gottesdienstes wurden die Besucher eingeladen, einzeln vorzutreten und den Segen sowie die Krankensalbung zu empfangen. Für die würdige Untermalung der Segnungsfeier hatte Chorleiterin Marion Pfleger Gospellieder aus dem letzten Konzertprogramm ausgesucht, die auf dezente Weise den Kirchenraum füllten.
Die im Gottesdienst gesammelten Spenden kommen dem Förderverein Hub zugute, der mit dem Geld Maßnahmen finanzieren möchte, die das Wohlbefinden der Bewohner des Kreispflegeheimes sichern sollen.

Freitag, 02. April 2010:
Gottesdienst am Karfreitag im Kirchengemeindehaus Ottersweier

In unserer Kirchengemeinde fanden Karfreitagsgottesdienste in Bühlertal, in Ottersweier und in der Kapelle auf Sand statt. Für uns evangelische Christen wurde der Karfreitag der „höchste Feiertag“, weil die Reformatoren vor allem im Tod Jesu die Erlösung aus Sünde und Schuld sahen. An diesem Tag schweigen die Glocken, die Kerzen auf dem Altar brennen nicht, die Paramente sind schwarz.
Mit den Worten „Gott war in Christus und versöhnte die Welt mit sich selber“ begrüßte Pfarrer i.R. Reiner Lichdi die Gottesdienstbesucher im Kirchengemeindehaus„Hephata“ in Ottersweier. Das Paul Gerhardt-Lied „O Haupt voll Blut und Wunden“ sowie die Worte des Psalms 22: „Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?“ richteten den Blick auf den Mann am Kreuz. Das anschließende Schuldbekenntnis der Gemeinde gipfelte im Zuspruch der Vergebung und in dem hoffnungsvollen Lied: „Mir ist Erbarmung widerfahren.“
Die Lesung der Verse 16-30 aus dem 19. Kapitel des Johannesevangeliums erinnerte an die Leidensgeschichte Jesu und an die Ereignisse in Jerusalem im Jahre 30.
Für seinen Predigttext hatte Pfarrer Lichdi die Verse 19-21 aus dem 2. Brief an die Korinther, Kapitel 5 gewählt, wo der Apostel Paulus schreibt: „dass Gott in Christus war und die Welt mit sich selbst versöhnt hat, ihnen ihre Übertretungen nicht zurechnete und in uns das Wort der Versöhnung gelegt hat“.

„Heute ist Versöhnungstag“, hob Pfarrer Lichdi die Botschaft des Tages hervor, denn Jesu selbst bittet noch zwischen Himmel und Erde hängend: „Vater vergib ihnen, denn sie wissen nicht was sie tun“. Pfarrer Lichdi deutete, dass die Trennung und Ferne der Menschen von Gott von ihm selbst aufgehoben sei in seinem Sohn. „Was uns belastet, will er auf sich nehmen. Was uns das Leben schwer macht, dürfen wir ihm übergeben. Gott will uns heilen an Leib und Seele, unsere Gebrechen und unsere Schuld. Wenn Christus, der Mann am Kreuz, unser Gott und Heiland ist, dann steht er zu seinem Wort, dann können wir seiner Einladung folgen, seiner Vergebung gewiss werden, sein Mahl empfangen, unter seinem Segen neu ins Leben gehen“.
Im Anschluss an die Predigt waren die Gottesdienstbesucher zum „Mahl der Gnade, der Freude und Versöhnung“ eingeladen „um zu schmecken und zu sehen, wie freundlich der Herr ist“. Einen Kreis um den Altar bildend empfing die Gemeinde das Abendmahl in Form von Brot und Wein.

Sonntag, 14.02.2010: Vorstellungsgottesdienst der Konfirmanden

Ein wichtiges Ereignis im Kalender unserer Kirchengemeinde ist alljährlich der Vorstellungsgottesdienst der Konfirmanden. Am vergangenen Sonntag stellte sich der Konfirmandenjahrgang 09/10 in der Christuskirche vor. Neben Eltern, Paten und Angehörigen waren auch viele Mitglieder der Gesamtgemeinde der Einladung nach Bühlertal gefolgt.

Da mit einem Ende der Vakanz voraussichtlich erst im September 2010 gerechnet werden kann, hat sich Pfarrer Stefan Kammerer noch einmal den Konfirmanden dieses Jahrgangs angenommen.
Seit Dezember treffen sich die Jugendlichen mit Pfarrer Kammerer einmal im Monat samstags im Gemeindesaal der Christuskirche um Glaubensinhalte zu behandeln und Gemeinschaft zu pflegen.
Der letzte „Projektsamstag“ diente der Vorbereitung des bevorstehenden Vorstellungsgottesdienstes. Pfarrer Kammerer hatte Unterstützung mitgebracht: Die Lehrvikarinnen Saskia Lerdon, Gudrun Oehmichen und Birte Schwiderski, die unter seiner Leitung an einer Fortbildung der Landeskirche teilgenommen hatten, freuten sich aktiv dabei sein zu dürfen.
Frisch und kreativ wurde am Sonntag das Thema „Freunde“ im Gottesdienst umgesetzt. Mit verschiedenen Ritualen „unter Freunden“ begrüßten sich die Konfirmanden vor dem Altar. Unter dem Motto: „Eins plus eins ist mehr als zwei“ brachten die Jugendlichen die Bedeutung von Freunden und Freundschaft in ihrem Leben zum Ausdruck. Großflächige Plakate an den Wänden und Projektionen themenbezogener Bilder luden die zahlreichen Besucher zum Nach- und Mitdenken ein. „Ohne Freunde, mit denen man Spaß haben kann, wäre das Leben leer und langweilig“, waren sich alle einig. Deutlich wurde auch, dass zu wahrer Freundschaft vor allem Vertrauen gehört und, dass freundschaftliche Beziehungen „gepflegt “ werden müssen. „Freundschaft ist wie eine Blume – sie kann blühen und welken“, fasste es eine Konfirmandin zusammen.
Manche Freundschaftsweisheit fand sich auch in der Bibel, wo es zum Beispiel heißt: „Zwei sind besser dran als ein einzelner Mensch, denn dann lohnt sich die Mühe, dann erhält das Leben Sinn“ oder „Wer sich zu Klugen gesellt, wird klug; wer sich mit Dummköpfen befreundet, ist am Ende selbst der Dumme“.
Die spontan zusammengestellte Konfi-Band sorgte für die musikalische Note des Gottesdienstes, ein „Konfi-Rap“ rundete das Programm ab.
Zum Abschluss waren die Besucher eingeladen, eine Kerze auf das symbolische Freundschaftsband im Mittelgang des Kirchenraumes zu stellen und anschließend sich an den Händen fassend einen großen Kreis zu bilden. Mit dem gemeinsam gesprochenen Gebet, dem Schlusssegen und einem lang anhaltenden Applaus endete dieser Gottesdienst, in dem die Konfirmanden gezeigt hatten, dass sie eine „tolle Gruppe“ sind.

Am 02. Mai 2010 um 11:00 Uhr werden die Jugendlichen in der katholischen Pfarrkirche St. Johannes in Ottersweier konfirmiert. Musikalisch umrahmt wird die Feier durch den Gospelchor St. John.

Vorstellungsgottesdienst Pfarrvikar Tobias Walkling, 07. März 2010

Dass unsere weit verzweigte evangelische Kirchengemeinde zu der Sand, Neusatz, Bühlertal, Altschweier und Ottersweier gehören, einen neuen Pfarrer sucht, ist bis nach Oberöwisheim gedrungen. Dort stieß der Ruf auf offene Ohren und so machte sich Pfarrvikar Tobias Walkling kurz entschlossen auf den Weg in unsere Gemeinde um sich bei uns umzusehen, Gespräche zu führen und die Atmosphäre zu erschnuppern.

Aufgrund des ersten positiven Eindrucks beschloss der Kirchengemeinderat einstimmig, den Pfarrstellenbewerber zu einem Vorstellungsgottesdienst in die Christuskirche einzuladen.

Am Sonntag, 07. März 2010 war es nun soweit: In froher Erwartung waren viele dem Ruf nach Bühlertal gefolgt um Herrn Walkling kennen zu lernen und sich „ein Bild“ von ihm zu machen.
Pfarrvikar Walkling eröffnete den Gottesdienst mit dem Gedicht „Frühlingsduft“ von Lydia Windrich, das vom „lebensweckenden Duft“ des Frühlings erzählt. „Düfte haben Wirkung“ hob Pfarrvikar Walkling hervor, „denn oft würden Menschen danach beurteilt, ob man sie riechen könne oder nicht“.
Für seine „Predigtpremiere“ hatte sich Pfarrvikar Walkling den „Brief an die Epheser, Kap.5“ ausgewählt und darin den „Stallgeruch des Christen“ entdeckt.

Im Anschluss an den Gottesdienst lud Pfarrvikar Walkling gemeinsam mit dem Kirchengemeinderat in den Gemeindesaal der Christuskirche ein, um im persönlichen Gespräch die „Witterung aufzunehmen“.

Dekan Thomas Jammerthal stellte den Kandidaten vor:
Tobias Walkling wurde 1974 in Sinsheim/Kraichgau geboren. Nach dem Studium der Religionswissenschaft, Ethnologie sowie der Evangelischen Theologie war er ab April 2007 als Lehrvikar in der evangelischen Gemeinde Mörsch/ Neuburgweier tätig. Seit Anfang 2009 wirkt er als Pfarrvikar und Vakanzvertreter in der Gemeinde Oberöwisheim/Kraichtal. Seit 2000 ist er mit Anja Bremer-Walkling verheiratet. Frau Bremer-Walkling hat neben Religionspädagogik ebenfalls evangelische Theologie studiert. Seit Januar 2010 arbeitet sie als Öffentlichkeitsreferentin in Karlsruhe im Zentrum für Kommunikation der Landeskirche in Baden.

Einen Schwerpunkt seiner Tätigkeit sieht Tobias Walkling in der „Seelsorge am Menschen“. Wichtig sind ihm die Bereiche „Kinder- und Jugendarbeit“ sowie die „Gottesdienstgestaltung“.
Nach der „Fragerunde“ zog sich der Kirchengemeinderat zur vertraulichen Beratung zurück. Nachdem die Mitglieder ihr Votum zu Gunsten des Kandidaten abgegeben haben, muss nun der Bezirkskirchenrat entscheiden.

Auch wenn bald mit einem positiven Ergebnis gerechnet werden darf, seine Stelle als Pfarrer unserer Kirchengemeinde wird Tobias Walkling nicht vor September 2010 antreten.
Bis zum Ende der Vakanz wird sich auch weiterhin Schuldekan i. R. Pfr. Koppe um all die regelmäßigen Dinge kümmern, die sonst notwendigerweise der Gemeindepfarrer übernimmt.

Weltgebetstag am 05. März 2010

„Alles war Atem hat, lobe Gott“ so lautete das Motto des ökumenischen Gottesdienstes zum Weltgebetstag 2010.

Bericht vom Weltgebetstag 2010 in der Christuskirche Bühlertal: "Frauen feiern rund um den Erdball."

Ein große Schar von Frauen hat sich am Freitag in der ev. Christuskirche in Bühlertal versammelt. In ökumenischer Gemeinschaft und in weltweiter Verbundenheit feierten Frauen in der voll besetzen Kirche miteinander und waren so vereint mit dem Weltgebetstagsland Kamerun. Nach dem eindrücklichen Einzug mit der Landkarte und der Gebetsordnung sowie einer selbst gestalteten Kerze mit dem WGT-Logo, begann der Gottesdienst mit dem Liedruf, der dem gesamten Gottesdienst das Thema gab: “Alles, was atmet lobt Gott”. Mit szenischen Darstellungen wurde der Lesungstext der Apostelgeschichte eindrücklich unterstrichen.

Die Sing- und Trommeluntermalung sowie die Einschübe in den alttestamentlichen Jesajatextes gaben der Lesung eine anrührende Tiefe und berührten die Zuschauerinnen in besonderer Weise. Die Litanei wurde ausdrücklich dem Thema Gott loben gerecht, in dem die Frauen aus Kamerun all das uns vorstellten, worüber es sich lohnt in ihrem Land Gott zu loben. Die vielen rhythmischen Lieder gaben dem Gottesdienst eine beschwingte, frohe Note. Der Kollektengang erbrachte einen stolzen Betrag, der für verschiedene Projekte, die bereits laufen und solche, die neu eingerichtet werden, verwendet wird.

Dabei achten die Verantwortlichen darauf, dass neben dem jeweiligen Weltgebetstagsland auch die Projekte in anderen Ländern weiterhin unterstützt werden, oder wie in diesem Jahr ein besonderer Beitrag nun die Frauen auf Haiti erhalten. Mit in die Fürbitten hinein wurden auch die Sorgen und Anliegen der akut betroffenen Frauen und Familien in Haiti und Chile genommen. Nach dem Gottesdienst waren alle Frauen eingeladen bei einem Imbiss kleine Gerichte nach Rezepten aus Kamerun hergestellt zu probieren.

Eine besondere Note erhielt der Raum durch die liebevoll gestaltete Tischdekoration der ev. Frauen mit Karten und selbst gemachten Fähnchen, sowie Servietten in den Landesfarben. Es hat sich wieder einmal gezeigt, der Weltgebetstag verbindet uns nicht nur mit Frauen in fernen Ländern, sondern auch mit Frauen hier bei uns, innerhalb der Seelsorgeeinheit und über die konfessionellen Grenzen hinweg.

Bericht vom Weltgebetstag 2010 in Ottersweier:
"Alles was Atem hat, lobe Gott"

In Ottersweier hatte turnusgemäß unsere evangelische Kirchengemeinde die Einladung zum Weltgebetstagsgottesdienst ausgesprochen. In diesem Jahr wurde der „Weltgebetstag der Frauen“ erstmals im großen Saal des Gemeindezentrums St. Johannes in Ottersweier gefeiert. Da zur katholischen Seelsorgeeinheit Maria Linden auch die Orte Unzhurst und Neusatz gehören, die diesen Tag gemeinsam begehen, konnte mit einer größeren Besucherzahl gerechnet werden. So entschloss sich das Weltgebetstagsteam einen anderen Veranstaltungsort als das evang. Kirchengemeindehaus zu wählen, das für einen solchen Gottesdienst zu klein gewesen wäre.

Viele fleißige Hände sorgten dafür, dass sich der große Saal des Gemeindezentrums in einen Raum verwandelte, der zum Feiern, Singen und Loben einlud.

Die vielen Frauen, die der Einladung zum traditionellen Gottesdienst am 1. Freitag im März gefolgt waren, verbanden sich an diesem Abend nicht nur mit Gleichgesinnten aus der Region. Im gemeinsamen Gebet schlossen sie sich im Geiste mit Frauen in über 170 Ländern der Welt zusammen.

Die Liturgie des diesjährigen Gottesdienstes war von Frauen aus dem zentralafrikanischen Land Kamerun in Westafrika vorbereitet worden. Das Ottersweierer Weltgebetstagsteam freute sich besonders über die tatkräftige Unterstützung durch Elise Scheuerer, die selbst aus Kamerun stammt und seit einigen Jahren mit ihrer Familie in Ottersweier lebt. Elise Scheuerer ist Mitglied unserer evangelischen Kirchengemeinde. Gemeinsam mit ihren Söhnen und vielen Freunden war sie eine wahre Bereicherung für den gemeinsamen Abend.

Persönliche Erfahrungsberichte, Bilder und mitgebrachte Utensilien aus der Heimat ließen das Land und die Situation der Frauen aus Kamerun für die Besucher lebendig werden. Gesänge und Trommelschläge luden zum Mitsingen und Mittanzen ein. Dank vieler fleißiger Köchinnen, warteten nach dem Gottesdienst kulinarische Kostproben aus der Küche Kameruns auf die Gäste.
Wir danken allen, die mitgedacht und mitgemacht haben. Wir sagen „DANKE“ allen, die dazu beigetragen haben, dass dieser Abend zu etwas ganz Besonderem wurde.