Herbstsynode mit Schwerpunkt-Thema Seelsorge
Am 21. November 2025 fand die Herbssynode des Kirchenbezirks Baden-Baden und Rastatt im Bonhoeffersaal in Baden-Baden statt. Nach der Begrüßung durch die Vorsitzende Ute Müller berichtete Diakonin Christine Ettwein-Fries mit einer umfangreichen Powerpoint-Präsentation über das Schwerpunktthema "Seelsorge im Bezirk".
„Seelsorge ist eine Grunddimension von Kirche“, begann sie ihre Ausführungen. „Haupt- und Ehrenamtliche arbeiten seelsorglich in gemeindlichen, weiteren kirchlichen und diakonischen Zusammenhängen, aber auch in nichtkirchlichen Kontexten“. „In der Seelsorge“, so führte sie weiter aus, „erreichen und begleiten wir so Menschen aller Altersstufen, in unterschiedlichen Lebenslagen, punktuell oder über längere Zeit, unterschiedlicher Herkunft und Milieus, Kirchenverbundene, Kirchenferne, Menschen ohne religiöse Bindung.“ Anschließend stellte sie die unterschiedlichen Bereiche der Seelsorge im Kirchenbezirk vor: Gemeindeseelsorge im Pflegeheim, Gefängnisseelsorge, Krankenhaus – Hospiz – Reha-Seelsorge, Notfallseelsorge, Schulseelsorge, Telefonseelsorge sowie Seelsorge bei Trauernden. Hier kann die komplette Präsentation aufgerufen werden.
Nach einer kurzen Pause folgte die Verpflichtung der beiden neuen Synodalen Jutta Jordan (KG Durmersheim) und Pfarrer Dr. Dietmar Reizel (Petrusgemeinde Rastatt).
Nächster Tagesordnungspunkt war die Vorstellung des Rechnungsprüfungsberichts des Diakonischen Werks durch den Geschäftsführer Sven Reutner, nach der die Geschäftsführung für die Geschäftsjahre 2022 und 2023 einstimmig bei zwei Enthaltungen entlastet wurde. In seinem Bericht über die geplante Haushaltskonsolidierung informierte Reutner anschließend, dass der Aufbau der Schuldenprävention im Landkreis infolge eines Zuschusses von Seiten des Landes möglich sei. Es laufe ein Förderantrag zu einer Prostitutionsberatung (20%-Stelle), ebenso wurden ein Antrag für das EULE-Projekt („Entdecken und Lernen“) sowie ein Antrag bei der Stiftung Kinderland des Landes für EULE (als Angebot für den Schulstart) für drei Jahre gestellt. Reutner berichtete abschließend, dass die Stadt Baden-Baden und der LK Rastatt Gelder auch für bereits zugesagte Projekte z.T. drastisch kürze. Es sei nicht ausgeschlossen, dass auch Mitarbeitende des DW nicht mehr gehalten werden könnten.
Schuldekan Dr. Helmut Mödritzer informierte anschließend über die Ergebnisse der Herbsttagung der Landeskirche, an der er und Peter Wick in ihrer Eigenschaft als Landessynodale teilgenommen hatten.
Mit einem Rückblick auf die vergangene Legislaturperiode der Bezirkssynode beendete die Vorsitzende Ute Müller die Veranstaltung.
