Gebäude:
Das evangelische Pfarramt für die Gesamtgemeinde befindet sich in Bühlertal in der Hindenburgstraße 23. Es liegt im Untergeschoß des Pfarrhauses gegenüber der Christuskirche.
Es ist die erste Anlaufstelle für alle kirchlichen Angelegenheiten wie Seelsorge, Taufen, Trauungen, Beerdigungen oder kirchliche Bescheinigungen, Koordination aller Aktivitäten der Gemeinde.

Wasserschaden am Kirchengemeindehaus in Ottersweier

Wasserschaden Ottersweier innenAm vergangenen Donnerstag erreichte unseren Kirchengemeinderats Vorsitzenden ein Notruf aus Ottersweier. Es steht Wasser in der Hephata Kirche.Da so eine Nachricht sofortiges Handeln erfordert, begutachtete er mit einer langen Leiter bewappnet umgehend das Flachdach der Kirche in Ottersweier.

Großflächige Vermoosung und starker Pflanzenbewuchs im durch die angrenzenden Bäume stark beschatteten hinteren Teil, ließen Schlimmes erahnen. Die Rücksprache mit einem Dachspezialisten ergab, das Wasser konnte so nicht mehr abfließen. Es lief beim Starkregen der letzten Tage über und direkt in die Kirche. Als Soforthilfe sollte das Moos und der Bewuchs entfernt werden.

Wasserschaden in OttersweierDurch einen Rundruf alarmiert, trafen sich am Samstagmorgen die Kirchengemeinderäte Bertram Eppinger und Bernd Kaltenbach mit Werner Ziegler in Ottersweier, um mit Rechen und Schaufel die Kieseindeckung umzuwälzen. Das Moos konnte oberflächlich entfernt werden. Der Bewuchs war so stark, dass nur weitgehendes Entfernen des Kieses im hinteren Bereich eine Besserung versprach. Zum Abschluss wurden Drainagerinnen angelegt um den Wasserabfluss zu verbessern.

Es wurde so in mehreren Arbeitsstunden ca. 1 Tonne Kies bewegt, in der Hoffnung beim nächsten Starkregen nicht wieder Wasser in der Kirche zu haben. Vermutlich muss aber trotzdem im nächsten Frühjahr die Kieseindeckung erneuert werde um sicherzustellen, dass die Kirche auch langfristig dicht ist.

Metalldiebstahl an der Sandkapelle: Großer Sachschaden und Spendenaufruf

KupferdiebstahlDreiste Metalldiebe haben der evangelischen Kirchengemeinde Bühlertal hohen Sachschaden zugefügt. Ihr Ziel war die Kapelle „Zum Guten Hirten“ auf Sand. Vermutlich in der Nacht vom 25. auf den 26. März haben sie im großen Stil an der Außenfassade Kupferverkleidungen gestohlen und das Dach beschädigt. Der Schaden wird auf zirka 15 000 Euro geschätzt.

Erst nach internen Beratungen wollte die Kirchengemeinde mit der Sache an die Öffentlichkeit gehen.

Es stehe nun fest, dass die Versicherung den Schaden nicht übernehme, so Kirchengemeinderatsvorsitzender Werner  Ziegler. Die Kirchengemeinde müsse dafür aufkommen.
Die 1965 vom Heidelberger Architekten Dieter Quast erbaute Kapelle liegt direkt an der Sandkreuzung, wo die L83 auf die B500 trifft. Größtenteils verdecken hohe Bäume den Blick von der Straße auf die kleine Holzkirche. Diese weist    mit ihrem zwölfeckigen Grundriss eine besondere Architektur auf. Das Gebäude ruht auf zwölf Holzsäulen, welche die zwölf Stämme Israels symbolisieren.
Diese zum Witterungsschutz mit Kupfer verkleideten Holzsäulen hatten die Begierde der Diebe geweckt. Im Schutz der Dunkelheit entfernten sie an sämtlichen Säulen die Verkleidungen. In größere Mitleidenschaft wurde auch das Vordach gezogen, wo die Täter ein Kupferblech stahlen, das zur Abdichtung diente. „Wir haben die Stelle provisorisch abgedichtet, weil es durch das Vordach geregnet hat“, so Ziegler.
In der Kirchengemeinde man  sei traurig und entsetzt über die  Tat. Dies zeige, dass solche Täter  nicht einmal mehr Respekt vor Gotteshäusern hätten, meint Ziegler. Die Polizei habe das Delikt aufgenommen. Doch gebe es in solchen Fällen kaum Hoffnung, die Diebe zu ermitteln.
Dekan Thomas Jammerthal hat sich nach einem Gottesdienst in der Sandkapelle  ein persönliches Lagebild verschafft.  „Die Kirchengemeinde Bühlertal muss drei Kirchengebäude unterhalten und ist durch diesen Diebstahl schwer getroffen.“ Ihm sei im gesamten Kirchenbezirk kein ähnlich gravierendes  Vorkommnis bekannt. Glücklicherweise sei es bisher bei vereinzelten, kleineren Vandalismusschäden geblieben.
Die Sandkapelle sei bei Einheimischen und  Touristen sehr beliebt. Es gebe dort zahlreiche Trauungen und Taufen. Dem Gotteshaus   komme im Rahmen der Nationalparkveranstaltungen weitere  Bedeutung zu, da regelmäßig sonntags ein evangelischer Gottesdienst stattfinde, so Jammerthal.  Er betont: „Gerne möchten wir auch künftig die Kapelle während der warmen Jahreszeit tagsüber offen lassen, um Menschen einen Ort zur Ruhe und Einkehr anzubieten.“  Ein Bewohner des Höhengebiets kümmert sich für die Kirchengemeinde um den Schließdienst und weitere Hausmeistertätigkeiten.
Man werde sich nun mit dem Kirchenbauamt beraten, wie der Schaden am besten instandgesetzt werden könne, so Ziegler. Man suche ein witterungsbeständiges Material, das für Metalldiebe unattraktiv sei. Ziegler hofft, dass sich Menschen finden, die bereit sind, mit Spenden zu unterstützen. Weitere Infos gibt es beim Pfarramt, dienstags und freitags von 9 bis 12 Uhr, Telefon (0 72 23) 7 24 21. Unter dem Kennwort „Sandkapelle“ kann auf das Konto (Sparkasse Bühl) der Kirchengemeinde  gespendet werden;  IBAN: DE72 662 514 340 001  028 984.

Spendenübergabe SparkasseDank an die Spender für die neue Orgel in Ottersweier!

Für den Kauf der Ottersweierer Oberlinger-Orgel gingen Spenden ein in Höhe von EUR 1000.- von der Professor Dr. Bernhard-Friedmann-Stiftung und in Höhe von EUR 500.- von der Sparkasse Bühl, Filiale Ottersweier.

Wir danke diesen Spendern und auch allen Gemeindemitgliedern, die das Vorhaben unterstützt haben, für ihre großzügigen Gaben.

Allen ein aufrichtiges Vergelt´s Gott!

 

 

 

 

Orgeltausch im Kirchengemeindehaus Ottersweier am 05.11.2016

Orgel1Am 5.11.2016 war endlich der Tag des Umzugs. Nach langer Suche haben wir ein gutes, günstiges Instrument als Ersatz für die "Wolfsgehäul" erzeugende Weigle-Orgel von 1961 gefunden. Wir machten uns ans Werk, die gebrauchte Orgel aus Weisenbach nach Ottersweier zu translozieren, wie der Fachmann sagt.

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Ein Orgelbaumeister begleitete unsere Aktivitäten vorerst mit Skepsis, als er dann um 9 Uhr zu uns stieß und die Orgel abfahrbereit vorfand und nur noch die kleinen, vor allem am Labium zu schützenden, Metallpfeifen aus zuheben waren und in seinen Transport-Kisten verstaut wurden, stieg seine Stimmung, denn nun ging´s den steilen Kirchberg hinunter und er wurde plötzlich redselig.

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Der KGR Vorsitzende der Gemeinde Forbach-Weisenbach kam mit Helfer entgegen, um beim Bremsen zu helfen, wovor wir einige Angst hatten, daß die Orgel in die Murg rasen könnte!

Orgel4 Vorher hatten wir die Orgel mit kurzen Kraft-Aktionen trotz maximaler Höhe von 2,10 m durch zwei Türen mit 2,04 m Höhe hindurch bekommen! Die zwei Treppen überwanden wir galant mit einem Schuhabstreifer und zwei mitgebrachten Brettern.

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Um 10.30 Uhr ging´s ab nach Ottersweier, wo wir schon von Frau Kränzle und Frau Gietz empfangen wurden. Der heftige Dauer-Regen ließ uns alle Teile zunächst einlagern.

Dann hofften wir bei Chili con Carne auf das Ende des Regens, so mußten wir frisch gestärkt eben noch die Orgel abdecken, um sie an ihren Platz zu bringen. Der Regen wollte nicht nachlassen.

Orgel6Am 08.11. waren dann zwei  Orgelbaumeister gefragt, alle Pfeifen zu reinigen, einzubauen und zu stimmen. Am Ewigkeits-Sonntag spielt die Oberlinger-Orgel zum ersten Mal im Gottesdienst, welche tolle und hoffentlich auch von der Orgel verstandene Aufgabe!

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Unseren aktiven Ältesten, vor allem KGR-Vorsitzendem Werner Ziegler, herzlichsten Dank!
Wir konnten unglaubliche Kosten einsparen!
Unser Dank geht auch an die Freiwillige Feuerwehr Bühlertal für Ihre tolle Hilfsbereitschaft
die wir dann doch nicht beanspruchen konnten!
Natürlich waren die Caddies und all das kostenlos bereit gestellte Umzugsmaterial der Firma Werner Klumpp, Rastatt, mit Geschäftsführer Jürgen Lindsler, die größte Hilfe, ohne die wir alles nicht in dieser hervorragenden Zeit hätten durchziehen können!!

Für weitere Unterstützung steht unser Orgelspendenkonto bei der Sparkasse Bühl für Ihre Unterstützung weit offen: Evangelische Kirchengemeinde Bühlertal
IBAN: DE72662514340001028984     SOLADES1BHL

Kirchengemeindehaus OttersweierAktion Außenanlage Ottersweier
am 21.10.2016

Einladend und aufgeräumt ist inzwischen der Gartenbereich vor dem evangelischen Gemeindehaus in Ottersweier.

Am vergangenen Freitag nutzten einige Gemeindemitglieder das trockene Wetter schnitten und räumten Verblühtes weg, stutzten Sträucher und Bäume. Die gemeinsame Kraftanstrengung hat sich gelohnt, die Umgebung des Gemeindehauses macht wieder einen ordentlichen Eindruck.

Vandalen in Ottersweier

Zerstörte BankTraurige Bilanz blinder Zerstörungswut dokumentiert dieses Foto der Holzsitzbank auf dem Vorplatz des evangelischen Kirchengemeindehauses in Ottersweier.

Nachdem in den vergangenen Jahren die vorhandenen Sitzgelegenheiten immer wieder zerstört wurden, hat sich der Kirchengemeinderat 2013 entschlossen, die Fläche wieder mit einer neuen Sitzgelegenheit auszustatten. Deshalb wurde eine teure, massive Sitzbank in Auftrag gegeben, die sich durch überdurchschnittliche Robustheit auszeichnet und zum Verweilen einlädt.


Nun musste nach kurzer Zeit festgestellt werden, dass auch diese Bank dem rabiaten Vandalismus nicht standhalten konnte  und so steht sie nun auf ihrem Platz mit abgerissenen Balken und zerbrochener Rückenlehne.

Ende der Straßensanierung 2015

Nach langen Wochen Sanierungsarbeiten und damit verbundenen Behinderungen für den Durchgangsverkehr  ist die Hindenburgstraße in Bühlertal ab sofort wieder befahrbar. Die Leitungen sind verlegt  und der Belag wurde in der  vergangenen Woche aufgetragen. Somit  kann auch der Parkplatz von unseren Kirchenbesuchern wieder genutzt werden.
Unser Dank geht an unsere beiden Kirchengemeinderäte Werner Ziegler und Bertram Eppinger, die in Eigeninitiative für neue Trennlinien auf dem Parkgelände gesorgt haben.

Markierungsarbeiten Mai 2015

Renovierung des Pfarrhauses:

Was geschieht am Pfarrhaus? Ein Gerüst ums ganze Haus, reger Handwerker- und Lastwagenverkehr verkünden es, hier werden nicht nur ein paar Schönheitsreparaturen für unsere neue Pfarrersfamilie durchgeführt, sondern eine große Sanierung nach neuesten energetischen Gesichtspunkten. In den letzten Jahren wurde es immer deutlicher spürbar, dass das Haus viel Heizöl verbraucht und es in allen Ecken zieht.

Bild Baustelle PfarrhausDeshalb wurde eine Aufnahme in das von der Landeskirche angebotene Pfarrhaussanierungsprogramm beantragt und – nach Erstellen eines Energiegutachtens - auch genehmigt. In den letzten Wochen wurden zunächst die Fenster und Außentüren ausgetauscht, um den neuen Mietern den Einzug noch zum Amtsantritt zu ermöglichen. Wenn es die Temperaturen zulassen, wird dieses Jahr auch noch die Fassade dick eingepackt und neu verputzt. Um die Arbeiten durchführen zu können mussten die Gewächse rund um das Haus entfernt werden. Bei der Bestandsaufnahme im Sommer dieses Jahres zeigte sich leider auch, dass die Dachziegel marode sind und teilweise schon stark beschädigt. Da es diese Ziegelsorte nicht mehr nachzukaufen gibt und ein Umdecken deutlich teurer werden würde, wird derzeit das Dach neu eingedeckt und die teilweise verfaulten Hölzer für die innenliegenden Regenrinnen entfernt. Die neuen Regenrinnen werden dann sichtbar nach außen verlegt.

Alle Maßnahmen erfolgen gemäß den strengen energetischen Bestimmungen des Bundes und der Landeskirche. Spätestens zum Frühjahr 2011 werden die Gewerke abgeschlossen sein, auch im Jugendraum und im Pfarrbüro, so dass Frau Kränzle und Familie Bremer-Walkling dann ohne störendes Gerüst und Handwerkergeräusche in einem Haus wohnen und arbeiten können, das energetisch auf dem aktuellen Stand ist.

=> Renovierung Christuskirche (PDF)
=> Jubiläum 40 Jahre Christuskirche / Bühlertal (PDF)
=> Jubiläum 40 Jahre Kapelle Zum Guten Hirten / Sand (PDF)
=> Jubiläum 30 Jahre Kirchengemeindehaus Hephata / Ottersweier (PDF)